Fühlt sich wohl bei der Tour de Ski in Toblach: Lucas Bögl. Archivbild:Mathias Bergfeld/DPA
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Fühlt sich wohl bei der Tour de Ski in Toblach: Lucas Bögl. (Archivbild)

Bögl läuft in Toblach unter die besten Zehn

Bögl: „Hatte brutal gute Ski“

  • vonMichael Eham
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Der Holzkirchner Langläufer Lucas Bögl macht bei der Tour de Ski weiter Plätze gut. In Toblach lief der 30-Jährige auf die Plätze 13 und zehn.

Holzkirchen/Toblach – Das Ergebnis konnte Lucas Bögl nicht auf sich sitzen lassen, als er am Dienstag beim Einzelstart der Tour de Ski in Toblach (Italien) als starker 13. nur der viertbeste Athlet des deutschen Langlaufteams war. Am Mittwoch in der Verfolgung legte der 30-Jährige dann sogar noch eine Schippe drauf und wurde Zehnter. „Das war nicht mein Ansporn“, sagt Bögl mit einem Lachen. „Ich wollte ein gutes Rennen laufen und endlich mal ein Top-Ten-Resultat machen. Wen ich dabei hinter mir lasse, ist mir egal.“

Die beiden starken Ergebnisse schieben Bögl in der Gesamtwertung der Tour de Ski auf Rang 13 nach vorne. Damit würde der Holzkirchner, der für den SC Gaißach startet, sein Ziel von einer Top-15-Platzierung erreichen. Wäre da nicht noch der Sprint am Samstag im Val di Fiemme (Italien), bei der der Distanzläufer Bögl wieder Zeit in der Gesamtwertung verlieren wird. Aber auch vor den verbleibenden Distanzrennen hat er Respekt. „Da kann noch viel passieren“, sagt er.

Der Standort Toblach liegt Bögl, der schon im vergangenen Jahr zwei Top-Ten-Resultate (Neunter im Einzel und Achter in der Verfolgung) erlaufen hat.

Großes Tour-Finale am Wochenende

Das starke deutsche Ergebnis im Freistil-Einzel über 15 Kilometer mit Janosch Brugger, Florian Notz, Jonas Dobler und Lucas Bögl unter den besten 15 sorgte für gute Stimmung. „Das war wichtig fürs gesamte Team. Wir waren alle happy“, erklärt Bögl. „Wir sind eben nicht so weit weg, wie immer alle sagen.“

Dass am Mittwoch dann gleich vier deutsche Starter in einer Gruppe die Verfolgung aufnehmen konnten, half natürlich. Im klassischen Stil profitierte die Gruppe allerdings eher von den Franzosen Hugo Lapalus und Clement Parisse, die Bögl allerdings im Schlusssprint beide hinter sich lassen konnte. Nur gegen den Russen Ilia Semikov zog der Holzkirchner im Photofinish den Kürzeren. „Ich hatte richtig brutal gute Ski, das war wichtig“, sagt Bögl.

Für das große Finale geht es ins Val di Fiemme in der italienischen Provinz Trentino. Dort steht nach dem Massenstart am Freitag und dem Sprint am Samstag das große Finale der Tour de Ski 2021 an. Dort messen sich die Athleten noch einmal im sogenannten „Final Climb“.

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