Harter Kampf: Lucas Bögl musste der immer weicher werdenden Loipe Tribut zollen.
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Harter Kampf: Lucas Bögl musste der immer weicher werdenden Loipe Tribut zollen.

Schwierige Bedingungen

Bögl verpasst Ziel klar: 28. im WM-Einzel

  • vonMichael Eham
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Der Holzkirchner Langläufer Lucas Bögl kommt bei der Heim-WM in Oberstdorf noch nicht richtig in die Spur. Bei schwierigen Bedingungen verpasste er auch im Einzel sein Ziel einer Top-15-Platzierung klar.

Holzkirchen/Oberstdorf – Die deutschen Langläufer um Lucas Bögl wollten im Einzelrennen der Heim-Weltmeisterschaft in Oberstdorf am Mittwoch für eine Überraschung sorgen und eine Top-15-Platzierung erlaufen. Das misslang dem Holzkirchner Bögl mit Platz 28 deutlich.

Für die größte Überraschung allerdings sorgte Alexander Bolshunov (Russland). Der Dominator der bisherigen Saison und Goldmedaillengewinner im Skiathlon brach auf der Schlussrunde total ein und wurde aus seiner Sicht nur enttäuschender Vierter. Geschlagen wurde der Russe von drei Norwegern, allen voran Hans Christer Holund, dem neuen Weltmeister über das 15 Kilometer Einzelrennen.

Bei den hohen Temperaturen wurde die Strecke im Laufe des Rennens stetig schlechter, zum Unverständnis für Bögl, der erst mit Startnummer 50 ins Rennen ging. „Es waren absolut bescheidene Bedingungen“, resümiert der 30-Jährige und wird sogar noch deutlicher. „Die Jury und die FIS hat mit der Entscheidung, nicht zu salzen, das Todesurteil für alle Spätstarter unterschrieben.“ Wenngleich zwei Norweger mit ähnlich hohen Startnummer zu Gold und Silber liefen.

Trotz der ungleichen Bedingungen ist Bögl mit seinem Auftritt nicht zufrieden. „Nichtsdestotrotz habe ich auch nicht meine beste Leistung gezeigt, weil man muss es mit allen Bedingungen schaffen, nach vorne zu laufen“, sagt Bögl. „Und das habe ich heute nicht geschafft.“

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