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Lucas Bögl bei Tour de Ski zwei Mal in den Top Ten

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Nicht aufzuhalten: Lucas Bögl (gelbes Trikot) wird in der Verfolgung klassisch Achter. Der Holzkirchner lief in der Spitzengruppe mit den beiden Norwegern Sjur Roethe (vorne) und Christer Hans Holund (hinten r.) sowie dem Finnen Iivo Niskanen.
Nicht aufzuhalten: Lucas Bögl (gelbes Trikot) wird in der Verfolgung klassisch Achter. Der Holzkirchner lief in der Spitzengruppe mit den beiden Norwegern Sjur Roethe (vorne) und Christer Hans Holund (hinten r.) sowie dem Finnen Iivo Niskanen. © dpa / Jussi Nukari

Lucas Bögl holt bei der Tour de Ski mit Platz neun und acht seine beiden besten Ergebnisse überhaupt. Der Holzkirchner ist damit nicht nur bester Deutscher, sondern sogar bester Mitteleuropäer.

Toblach – Lucas Bögl hat bei der Tour de Ski sowohl einen richtig starken Abschluss des Jahres 2019 als auch einen fast perfekten Start ins neue Jahr 2020 gefeiert. Beim Einzel über 15 Kilometer Freistil der Tour de Ski an Silvester brachte der Holzkirchner eine super Leistung in die Loipe und wurde Neunter. Am Tag darauf legte er 29-Jährige sogar noch einen drauf und wurde in der Verfolgung im klassischen Stil Achter. „Einen besseren Abschluss und Jahresanfang hätte ich mir nicht vorstellen können“, sagt Bögl über die beiden Rennen in Toblach (Italien).

Lucas Bögl ist der beste Mitteleuropäer

Im Einzelrennen hatte Bögl das Glück, sich an einen Russen ranhängen zu können, mit dem er ganz vorne mitlaufen konnte. „Davon habe ich natürlich profitiert“, sagt der 29-Jährige. So lief der Holzkirchner zeitweise in der Spitzengruppe mit und musste am Ende auf Sieger Sergey Ustigov aus Russland einen Rückstand von 42,6 Sekunden hinnehmen. Bögl war mit dem neunten Platz nicht nur der beste Deutsche, sondern auch der stärkste Mitteleuropäer, da vor ihm nur Russen, Norweger und ein Schwede waren.

Lucas Bögl läuft in der Spitzengruppe

Genauso war es auch am Neujahrstag beim achten Platz in der klassischen Verfolgung, wo sich noch der Finne Iivo Niskanen in die skandinavisch-russische Spitzengruppe gesellte. Der Klassik-Spezialist Niskanen, einer der besten der Welt in dieser Disziplin, startete zwei Plätze hinter Bögl. „Mit dem bin ich dann mitgeschwommen und konnte nach vorne laufen“, sagt der Holzkirchner, der für den SC Gaißach an den Start geht. Vor allem an den Anstiegen fühlte er sich wohl. „Dafür hatte ich in den Flachstücken so meine Probleme.“ Am Ende ließen die Kräfte etwas nach, weshalb Bögl eine noch bessere Platzierung verpasste.

Lucas Bögl liegt in Gesamtwertung auf Platz 13

Dennoch waren beide Rennen seine bisher besten Platzierungen überhaupt. In der Gesamtwertung der Tour de Ski liegt Bögl nun auf dem 13. Platz. Eine Top-20-Platzierung war vor der Tour das erklärte Ziel. Dort hoffte Bögl noch auf einige Ausreißer nach oben. Jetzt hingegen hofft er, dass es keine Ausreißer waren. „Ich hoffe, dass ich noch solide durchkomme“, sagt er. Am Donnerstag hat die Langlaufelite einen Ruhetag, ehe es am Freitag in Val di Fiemme (Italien) mit einem Massenstart im klassischen Stil weitergeht.   

emi

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