Zwei Tage durfte Mikà Heming das Nachwuchs-Trikot tragen.
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Zwei Tage durfte Mikà Heming das Nachwuchs-Trikot tragen.

Pushbikers Elfte bei Rundfahrt Belgrad-Banjaluka

Pushbikers bei Belgrad-Banjaluka: Dritte Etappe verhindert Top-Ergebnis

  • Sebastian Schuch
    vonSebastian Schuch
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Die dritte Etappe der Rundfahrt Belgrad-Banjaluka machte den Maloja Pushbikers ein Top-Ergebnis zunichte. Mikà Heming spricht nichtsdestotrotz von einer guten Teamleistung.

Holzkirchen/Belgrad – Sich bei Rundfahrten im Dunstkreis der besten Mannschaften etablieren, ist das Ziel der Maloja Pushbikers. Das ist dem Holzkirchner Radteam bei der Rundfahrt Belgrad-Banjaluka gelungen. Zur Halbzeit schien sogar ein Top-Ergebnis möglich zu sein – Mikà Heming führte die Nachwuchs-Wertung an. Der 21-Jährige wurde im Abschlussklassement 45. und landete in der U23-Wertung auf Platz sechs. Als Team wurden die Pushbikers Elfte. Heming erklärt, was während der dritten Etappe schief gelaufen ist und warum er trotzdem mit einem guten Gefühl ins nächste Rennen geht.

Herr Heming, sind Sie zufrieden mit den Ergebnissen?

Ich hatte schon ein Auge auf das Nachwuchs-Trikot gehabt. Aber am dritten Tag lief gar nichts. Die Etappe war ziemlich hart, es gab viele frühe Antritte. Ich war darin involviert, obwohl ich es nicht sein sollte. Es sind Fahrer weggefahren, mit denen ich normalerweise mithalten sollte. Ich hätte eher gedacht, dass ich auf der Etappe Zeit gewinne – und nicht verliere.

Was ist passiert?

Ich glaube einfach, weil es am Anfang viele Attacken gab und das Rennen mega nervös war, konnte ich nicht ganz mithalten. Es war jetzt nicht komplett schlecht, ich war bis auf die letzten zehn Kilometer dran. Das ist Kritisieren auf hohem Niveau, aber es mich hart genervt.

Vor allem, da Sie in der Nachwuchs-Wertung noch vorne lagen.

Ich habe das Trikot schon am ersten Tag bekommen – und auch das Trikot für den besten Sprinter. Das Nachwuchs-Trikot habe ich verteidigen können. Die ersten beiden Tage waren flacher. Eigentlich liegen mir bergige Etappen eher, bei denen die Sprinter hinten rausfallen. Deshalb habe ich nicht damit gerechnet, dass ich selbst rausfalle.

Schließlich haben Sie sich vergangenes Jahr das Bergtrikot gesichert.

Ich sag mal so: Es war ein „in den Fluchtgruppen sein und die Punkte einkassieren“. Das hat nicht mehr viel mit Berg zu tun gehabt. Aber es lief bei mir einfach gar nicht.

Sie nehmen aber trotzdem etwas Positives mit?

Natürlich. Von Teamseite her war es perfekt. Wir verstehen uns immer besser. Unser Sportlicher Leiter (Rupert Hödlmoser, Anm. d. Red.) hat gesagt, es sei eines der besten Rennen, die wir als Team gefahren sind. Mit meiner eigenen Leistung bin ich mehr oder weniger zufrieden. Am ersten Tag den zehnten Platz einzufahren, war mega. Am letzten den elften, das hat gut geklappt.

Am Sonntag starten Sie bei einem Ein-Tages-Rennen in Italien. Welche Ziele haben Sie dort?

Ich will unter die Top Ten kommen. Wenn es besser läuft, dann auch besser. Das gilt aber für das ganze Team.

Die Platzierungen

33. Corey Davis, 42. Paul Taebling (5. U23), 45. Mikà Heming (6. U23), 87. Tim Wollenberg (5. Bergwertung, 18. U23), 116. Franz Schlachter (30. U23), 120. Michal Galka (31. U23), 122. Daniel Bichlmann.

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