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Genießer: Warngaus Bürgermeister Klaus Thurnhuber kann sich mit dem Merkur CUP-Eis.
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Eine Legende: Alfred Reindl erstaunt mit seine Kunsstücken immer wieder aufs Neue.
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Sabine Hagn mit dem Merkur Cup Kuchen und Sonja Gröbl mit dem Merkur Cup Brot
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Taferlbuam: Die F-Jugend des SV Warngau war in besonderer Funktion beim Merkur CUP-Finale vertreten.
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Leckerei: Merkur CUP und SV Warngau als Praline.
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Blumen für den Star: Uwe Vaders mit Biathletin Vanessa Hinz.
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Der Merkur CUP als Dirndlgwand: SV-Jugendleiterin Yvonne Frischmuth mit Kevin Ohm.

Merkur CUP

Viel Lob für den perfekten Gastgeber

Besser geht‘s kaum: Der SV Warngau präsentiert sich als Gastgeber in Topform. Kulinarisch ging‘s besonders hoch her. 

Wer war heute nicht zufrieden – außer Bayern?“ Treffender hätte man das Fazit nicht ziehen können, als einer der Zuschauer, die zahlreich den Warngauer Fußballplatz säumten. Seit Wochen war das Dorf im Merkur CUP-Fieber. Als am Samstag nun die besten acht Mannschaften des Turniers zum großen Finale antraten, war alles gerichtet für ein perfektes Fußballfest. Das heißt, fast alles war gerichtet. „Eigentlich wollte der Platzwart noch das Merkur CUP-Logo auf den Rasen malen“, verriet Kevin Ohm, der in seinem Laden für Folientechnik die entsprechende Schablone dafür vorbereitet hatte. Allein die durchregnete Nacht machte den rührigen Warngauern einen Strich durch die Rechnung. Auf der nassen Wiese ließ sich das drei mal einen Meter große Logo beim besten Willen nicht platzieren. 

Doch auch ohne diesen optischen Höhepunkt konnte man durchaus von perfekten Bedingungen sprechen. Für die hatten die SV-Jugendleiter Yvonne Frischmuth und Sepp Freundl mit ihrem Team über Wochen die Vorarbeit geleistet. „Das sind total Verrückte im positiven Sinn“, beteuerte Merkur CUP-Motor Uwe Vaders ein ums andere Mal: „So etwas habe ich in 23 Jahren noch nicht erlebt.“ 

Besonders faszinierte ihn Frischmuths Dirndlschürze, die Ohm mit dem Merkur-CUP-Logo für den großen Anlass präpariert hatte. Vor allem sei das Engagement für einen schönen Platz hervorzuheben: „Die sind seit Wochen mit der Nagelschere drüber.“ Lobeshymnen, die man nicht nur von offizieller Seite hörte. Er habe sich sehr auf Warngau gefreut, sagte etwa Heimstettens Trainer Oliver Schmitt, selbst Merkur-CUP-Gewinner vor 17 Jahren und seither als Spieler wie Trainer auf vielen Plätzen unterwegs. „Es ist schön, wenn es Vereine gibt, die ihr Bestes zeigen wollen und sich so einsetzen. Das ist mega.“ Auch Kirchheims Coach Robert Eckerl ließ den Blick über die Bilderbuchlandschaft schweifen, freute sich über das schöne Umfeld und lobte die sehr gute Organisation. 

Dass sie gut im Organisieren sind, haben die Warngauer schon vielfach bewiesen. Spannend ist, dass ihnen immer wieder etwas Neues einfällt. So ging den Zuschauern das Turnier diesmal nicht nur in Form von Kuchen, Gegrilltem von Geburtstagskind Stefan Heinrich und dem legendären Nudelsalat durch den Magen. Diesmal gab es wahlweise auch knuspriges Merkur CUP-Brot, das seit Monaten in der Bäckerei Klaus die Vorfreude auf das Großereignis weckte und am Samstag duftend an der Kuchentheke lag, Pralinen mit Merkur CUP-Logo und eine eigene Franzetti-Eis-Kreation. Die ließ sich Bürgermeister Klaus Thurnhuber als einer der Ersten schmecken. „Wir freuen uns besonders, dass das Merkur CUP-Finale in Warngau ausgetragen wird“ beteuerte der Rathaus-Chef. Auch wenn es für den Verein richtig viel Arbeit sei, sei es wichtig, etwas für die Jugend zu tun. 

Während auf dem Platz die letzten Fotos gemacht wurden und die Kinder sich die glitzernden Schnipsel aus der Konfettikanone in die Taschen stopften, begannen die Organisatoren mit dem Abbau der Zelte. Ein paar Tage haben sie nun Zeit zum Durchschnaufen, am nächsten Wochenende stehen sie beim SV-Jugendturnier wieder am Platz. Mit der Routine eines Merkur CUP-Finales im Rücken eine Aufgabe, die sie sicher mit Links meistern.

Hier gibt‘s die Ergebnisse.

Heidi Siefert

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