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Mehr Teamplay gefordert: Holzi-Coach Tobias Guggenhuber (r.) steht mit seinem jungen Team in Altenerding vor der Charakterfrage.

Personelle Engpässe

Beim TuS ist gegen Altenerding Charakter gefragt

Das passiert auch nicht überall: Holzkirchens Basketballer bekamen am Freitag eine Extra-WhatsApp-Nachricht vom Coach geschickt, weil ihm das Abschlusstraining so gefallen hatte.

Die Stimmung scheint beim TuS also bestens zu sein vor dem Rückrunden-Auftakt an diesem Samstag (18.30 Uhr) bei der SpVgg Altenerding.

Zumal die Freude im Team groß ist, dass Trainer Tobias Guggenhuber gesund aus den Flitterwochen zurückgekehrt ist. Sein Training und vor allem seine Coaching-Künste bei den Niederlagen vor der Weihnachtspause wurden trotz der Fähigkeiten von Interimscoach Jörg Wedekind schmerzlich vermisst. Wenn der TuS nun in Altenerding antritt, wäre ein Erfolgserlebnis im Hinblick auf den Klassenerhalt in jedem Fall gut. „Wir dürfen aber auf keinen Fall den Fehler machen und den Tabellenvorletzten unterschätzen“, warnt Guggenhuber nachdrücklich.

Schon allein deswegen, weil sein Team punktgleich nur aufgrund des marginal besseren Korbverhältnisses vor Altenerding steht. Und dabei sollte es möglichst auch nach der Partie bleiben. Auch wenn die Trainingseinheiten hinsichtlich Teilnahme und Spaßfaktor durchaus als gut bewertet wurden, setzen Guggenhuber schon wieder neue Personalsorgen zu. Führungsspieler Mike Brunner wird in den ersten drei Partien des neuen Jahres sicher fehlen. Der Kapitän und Motor der Holzkirchner hat sich eine persönliche Auszeit verordnet und befindet sich auf Südamerika-Trip. „Mike werden wir sicher nicht eins zu eins ersetzen können“, weiß Guggenhuber. „Umso mehr werden wir als Team auftreten und vor allem in der Defensive ohne Schonung agieren müssen.“

Des Weiteren fällt auch Spielmacher Jonas Klimt aus, der sich ebenfalls im Urlaub befindet. Da kam es alles andere als gelegen, dass sich auch noch Florian Walter in der Weihnachtspause neu orientierte. Dem Höhenkirchner war wohl die gebotene Spielzeit beim TuS etwas zu wenig. Die Holzis werden bei Verfolger Altenerding in jedem Fall Charakter zeigen müssen. Nur über den Kampf, allen voran in der Defensive, kann der TuS die teilweise extremen Größen-Nachteile gegenüber den meisten Gegnern in der Bezirksoberliga ausgleichen. „Und vorne müssen wir es endlich hinkriegen, dass der Ball schneller läuft als die Verteidiger des Gegners“, sagt Guggenhuber. Er fordert nachdrücklich mehr Teamplay von seiner Mannschaft.

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