Schwerer Unfall auf A8 mit Lkw - Riesenstau um München bis auf A99

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Oberbayerischer Meister und Vize: Ben Rech (2.v.r.) und Moritz Rossner (3.v.r.) von der Équipe Vélo.

140 Radsportler bei Cyclocross-Rennen

Équipe vélo Oberland Veranstalter der Bayerischen

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  • Ewald Scheitterer
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Rund 140 Radsportler waren bei der Bayerischen Meisterschaft im Cyclocross am Start. Veranstalter war die Équipe vélo Oberland. 

Jachenau/Holzkirchen – Für den Besucher war das Gewirr von Stangen und Absperrbändern rund um den Dannerer Hof in der Jachenau, wo die Bayerische Rad-Cross-Meisterschaft stattfand, schon etwas unübersichtlich. Doch der Lenggrieser Christoph Köck gab aus Aktivensicht sogleich Entwarnung: „Wenn du erst einmal in dem Kurs drin bist, gibt’s da keinerlei Probleme. Außerdem hat es Riesen-Spaß gemacht, die vielen Kurven durchs Gelände zu fahren.“

Mit ihm waren rund 140 weitere Radsportler zu der Meisterschaft in der Disziplin gekommen, die offiziell Cyclocross genannt wird. Ausrichtender Verein war die Équipe Vélo Oberland aus Holzkirchen, der allerdings mangels geeignetem eigenem Gelände in die Jachenau hatte auswandern müssen. Damit die Bayerische überhaupt hatte stattfinden können, war der Münchner Guido Baur mit seinem Team als Mitveranstalter eingesprungen – er betreibt normalerweise beim Dannerer eine Langlaufschule.

Auch zahlreiche Mitglieder der Isarwinkler Radsportfreunde (IRSF) hatten mitgeholfen, damit das Rennen stattfinden konnte. So war denn auch die Hauptarbeit an den beiden Letzteren hängen geblieben. Etwa beim Einschlagen der rund 1000 Holzpflöcke zur Markierung des 1,9 Kilometer langen Rundkurses. Dieser musste dann je nach Altersklasse mehrfach abgefahren werden.

Für die Équipe-Fahrer waren die Rennen nicht nur organisatorisch, sondern vor allem auch sportlich erfolgreich. Gioia Geyer holte sich den dritten Platz in der U11, Annemarie Mang siegte in der U13, und ebenfalls in der U13 landete Niclas Look auf Platz drei. Maresa Stocker wurde oberbayerische und bayerische Meisterin in der U15, Simon Potstada wurde in der gleichen Altersklasse in der männlichen Konkurrenz oberbayerischer Vizemeister, und auch Armin Schaller fuhr noch aufs Podest. Potstada wurde zudem Dritter in der oberbayerischen U19.

Bayerischer und oberbayerischer Meister in der U17 darf sich Ben Rech nennen, in der oberbayerischen Wertung landete Moritz Rossner hier auf Platz drei. Bei der Frauen-Elite wurde die U19-Fahrerin Leonie Seufert Dritte bayernweit und auch oberbayernweit. Bei den Masters 4 spielte Pierrick Ethoin seine ganze Erfahrung aus, hatte aber in der letzten Runde das Nachsehen und landete damit auf dem Silber-Rang in der bayerischen Wertung.

Im Rahmenprogramm gingen die Hobbyfahrer im zahlenmäßig größten Feld an den Start. Aus der letzten Startreihe ging Pierre-Geo Plantet ins Rennen, rollte das Feld von hinten auf und übernahm etwa nach der halben Distanz die Führung. Am Ende stand er ganz oben auf dem Podest.

Équipe-Vorsitzender Christian Weis zog eine insgesamt positive Bilanz: „Nach den Querelen im Vorfeld ist alles sehr gut gelaufen. Die technisch schwierige Strecke ist bei den Fahrern sehr gut angekommen, und bei den wenigen Stürzen hat sich keiner ernsthaft verletzt.“

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