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Den Rhythmus halten: Leon Echtermann fuhr die 300 Kilometer durch den Hofoldinger Forst in etwas mehr als 7:30 Stunden. 

Leon Echtermann von den Maloja Pushbikers

300 Kilometer mit 300 Watt

  • Sebastian Schuch
    vonSebastian Schuch
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Leon Echtermann von den Maloja Pushbikers aus Holzkirchen hat seine eigene Challenge entwickelt: 300 Kilometer Radfahren mit durchschnittlich 300 Watt.

Holzkirchen – So langsam nehmen auch die Radsportler nach der langen Corona-Pause wieder den Wettkampfbetrieb auf. Bevor er sich mit Teamkollegen und Konkurrenten misst, hat sich Leon Echtermann von den Maloja Pushbikers mit Sitz in Holzkirchen einer persönlichen Challenge gestellt: 300 Kilometer Radfahren mit einer durchschnittlichen Leistung von 300 Watt.

Doch aller Anfang ist bekanntlich schwer. „Nachdem der erste Versuch leider missglückte und ich ohne Ortskenntnisse in der Region um Holzkirchen eine Strecke finden musste, wurde mir der Hofoldinger Forst vorgeschlagen“, erzählt Echtermann auf der Pushbikers-Seite. Schlussendlich hatte er eine knapp 24 Kilometer lange Runde gefunden, „die hauptsächlich durch den Wald verläuft und wenige Abzweige hat, was eine flüssige und wenig riskante Fahrt gewährleistete“. Für seine Herausforderung musste er die Strecke etwa 13 Mal abfahren.

Hierfür hatte sich Echtermann einen Plan zurechtgelegt: Die ersten 200 Kilometer auf die Tube drücken, um hintenraus, wenn die Kraft nachlässt, einen Puffer zu haben. „Bis circa Kilometer 170 konnte ich die Leistung gut aufrecht halten und hatte bis dato 316 Watt auf dem Tacho stehen“, sagt der 23-Jährige. Nach 240 Kilometern aber kam „der Mann mit dem Hammer“, das erwartete Tief. Echtermann brauchte eine kurze Pause.

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Echtermann hat bereits nächste Challenge in Planung

Motiviert von den Teamkollegen fuhr er wieder los und schloss die persönliche Herausforderung erfolgreich ab. Nach 7:32:55 Stunden zeigte der Tacho eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 39,79 Stundenkilometern und eine Leistung von 303 Watt an. „Ich war ungemein froh, meine Challenge geschafft zu haben“, sagt Echtermann. Einen Wermutstropfen gab es allerdings: Der Radfahrer wollte unter 7:30 Stunden bleiben und mehr als 40 km/h auf dem Tacho stehen haben. „Aber wer weiß – vielleicht beim nächsten Mal?“

Das nächste Ziel hat Echtermann bereits vor Augen: Beim Pushbikers-Sommerfest am Wochenende, 25./26. Juli, will er 24 Stunden am Stück fahren und so viele Kilometer wie möglich machen. Dafür hat er sich eine 35 Kilometer-Runde ausgesucht, bei der er immer auch am Pushbikers-Shop an der Rosenheimer Straße vorbeifährt.

Infos und Anmeldung

Alles rund ums Sommerfest gibt es unter www.pushbikers.com. Der Eintritt ist kostenlos.

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