In Sichtweite fuhr Florenz Knauer (l.) hinter dem neuen Deutschen Straßenmeister Marcel Meisen nach 68 Runden um den Sachsenring ins Ziel.  Foto: Meike Engelbrecht (kn)
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In Sichtweite fuhr Florenz Knauer (l.) hinter dem neuen Deutschen Straßenmeister Marcel Meisen nach 68 Runden um den Sachsenring ins Ziel.

RADSPORT - Pushbikers stark auf Sachsenring

Top-Ten-Platzierung bei Straßen-DM

  • Sebastian Schuch
    vonSebastian Schuch
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Das Radsport-Team Maloja Pushbikers mit Sitz in Holzkirchen kann den nächsten Erfolg vorweisen: Bei der Straßen-DM auf dem Sachsenring gelang eine Top-Ten-Platzierung.

Holzkirchen – Am Ende fehlte den Maloja Pushbikers nur etwas mehr als ein Windhauch zum Titel bei den Deutschen Straßenmeisterschaften auf dem Sachsenring. Doch auch mit einer Top-Ten-Platzierung und einem zwölften Platz ist das Team mit Sitz in Holzkirchen sehr zufrieden.

Auf der Traditionsrennstrecke galt es, den 3,5 Kilometer langen Kurs 48 Mal zu umrunden und dabei anspruchsvolle 2000 Höhenmeter zu überwinden. Im direkten Duell mit den besten deutschen Fahrern wählten die Starter der Pushbikers – unter anderem Florenz Knauer, Martin Gluth und Yannik Achterberg – eine eher defensive Taktik. Gleichzeitig ließen sie den Abstand zur Spitze, die einige Ausreißer-Versuche unternahm, nie zu groß werden, sodass Knauer und Gluth im Zielsprint um den Titel mit von der Partie waren. Achterberg musste das Rennen etwa nach der Hälfte verletzungsbedingt aufgeben. Ein anderer Fahrer war im einsetzenden Regen vor ihm gestürzt, was ihn selbst zu Fall brachte.

Knauer und Gluth arbeiteten sich erst kurz vor Schluss in eine aussichtsreiche Position. Drei Runden vor der Zieleinfahrt heftete sich Knauer an das Rad des späteren Siegers Marcel Meisen, konnte des Tempo wegen eines Krampfes allerdings nicht halten. Als dann im letzten Umlauf ein Zug von hinten kam, hieß es „Feuer frei“, wie Knauer beschreibt. Im Sprint eroberte der 31-Jährige den achten Platz, knapp vor Gluth. Der Warngauer fuhr als Zwölfter über die Ziellinie. Durchaus bemerkenswert, da er eigentlich Teil des neuen Pushbikers-Team im Mountainbike-Weltcup ist.

Auch Rupert Hödlmoser, sportlicher Leiter der Pushbikers, war mit dem Ergebnis seiner Fahrer sehr zufrieden: „Eine Top-Ten-Platzierung hatten wir angestrebt, für Florenz hätte es am Ende noch besser laufen können im Sprint, aber wir sind sehr zufrieden mit dem Auftreten des Teams.“

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