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Um jeden Ball gekämpft haben die SG Hausham und der TuS Holzkirchen II beim Hinrundenspiel in Hausham. Unser Foto zeigt Haushams Alexander Volk gegen Holzkirchens Fabrizio Capocefalo. Die Partie endete unentschieden.

Beide Teams wären mit Unentschieden zufrieden

Richtungsweisendes Spiel: TuS Holzkirchen II empfängt SG Hausham

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Wenn am Samstag der TuS Holzkirchen II den Landkreis-Konkurrenten aus Hausham empfängt, dürfte einiges auf dem Spiel stehen. Beide Teams kämpfen um den Klassenerhalt.

Holzkirchen/Hausham – Wenn am Samstag der TuS Holzkirchen II an der heimischen Haidstraße den Landkreis-Konkurrenten aus Hausham empfängt, dürfte einiges auf dem Spiel stehen. Beide Teams kämpfen um den Klassenerhalt, und bei beiden zeigt die Formkurve bei steil nach oben. „Ich denke aber, dass wir die bessere Ausgangssituation haben“, sagt TuS-Coach Alexander Maier mit Blick auf die drei Zähler Vorsprung seiner TuS-Kicker vor den Knappen. „Hausham dürfte etwas mehr Druck haben als wir.“

Genau mit diesem Gefühl kennen sich die Haushamer allerdings bestens aus. Schließlich standen zuletzt gegen Bad Kohlgrub wie auch gegen Antdorf unter der Woche echte Kellerduelle für die Mannschaft von Hans Ostner auf dem Programm. Und beide Male konnte Hausham den Platz als Sieger verlassen. „Das war natürlich enorm wichtig“, sagt Haushams Abteilungsleiter Sepp Eham. Damit konnten die Knappen sogar zum rettenden Ufer (Platz elf) aufschließen.

Druck ist es also weniger, was den Haushamern zu schaffen macht. Vielmehr liegt ihnen eine Statistik schwer Magen – nämlich die eklatante Auswärtsschwäche in dieser Spielzeit. Lediglich drei Punkte holten die SG-Kicker bisher auf fremden Plätzen. Bedeutet: Ligaschlusslicht in der Auswärtstabelle. „Es ist schwierig zu sagen, an was es liegt, aber ich denke, dass es eine Kopfsache ist“, meint Eham. „Daher könnten wir in Holzkirchen mit einem Punktgewinn gut leben.“

Ähnlich sieht das auch die Gegenseite. „Für uns gilt das Motto: Verlieren verboten“, sagt Maier. Nicht zuletzt, weil die Holzkirchner dadurch den Abstand auf den Landkreis-Nachbarn aus Hausham zumindest halten könnten. Natürlich sei es aber das Ziel, zu Hause zu gewinnen. „Wir wollen so schnell wie möglich den Klassenerhalt fix machen“, betont Maier. Da würden weitere Punkte im Derby definitiv helfen.

Nicht mithelfen bei der Holzkirchner Mission wird Offensivakteur Dimitri Wilms. Er laboriert weiter an einem Muskelfaserriss. Bei den Haushamern fehlten beim jüngsten Auftritt gegen Antdorf mit Stammkeeper Benedikt Holzner (Rücken), Dominik Weigl sowie Benedikt Büchl (beide krank) gleich mehrere Akteure. Bei ihnen dürfte es sich erst kurzfristig entscheiden, ob ein Einsatz im Derby möglich ist.

Klar ist: Ein vorgezogenes Endspiel wird die Partie am Samstag an der Holzkirchner Haidstraße nicht werden. Ein richtungsweisendes Spiel dagegen wohl schon. „Bis auf Otterfing spielen wir danach noch gegen jedes Team, das hinter uns in der Tabelle steht“, gibt sich Holzkirchens Coach Maier entspannt. Für seinen Kollegen Eham steht hingegen fest: „Ich glaube, dass es bei uns bis zum letzten Spieltag gehen wird.“

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