Rennen um AKK-Nachfolge: Nächster prominenter CDU-Politiker macht ernst

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Bereit für die Relegation: Walls Trainer Bernd Bleinroth (2.v.l.) spielte bereits vergangene Saison mit seinem Team um den Aufstieg in die Kreisklasse. Damals unterlag der SC dem TSV Irschenberg.

Hinspiel bei FF Geretsried

SC Wall hat in der Relegation nichts zu verlieren

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Vor vier Jahren spielte der SC Wall noch in der B-Klasse und jetzt zum zweiten Mal in Folge um den Aufstieg in die Kreisklasse. Am Donnerstagabend steigt das Hinspiel bei den FF Geretsried. Trainer Bernd Bleinroth sagt: „Wir können nur gewinnen.“

Wall – Der Sportclub Wall geht am Donnerstagabend zum zweiten Mal in Folge in die Aufstieg-Relegation zur Kreisklasse. Um 19 Uhr ist die Mannschaft von Trainer Bernd Bleinroth bei den Fußballfreunden (FF) Geretsried zu Gast. Erfahrung mit Spielen um den Auf- oder Abstieg haben beide Teams.

Vergangene Saison scheiterte der Sportclub am TSV Irschenberg, der sich so den Klassenerhalt in der Kreisklasse sicherte. Die Fußballfreunde trafen vor zwei Jahren auf den FC Real Kreuth und hielten sich in der Kreisliga. Im Jahr darauf folgte dann mit nur sechs Punkten der sang- und klanglose Abstieg in die Kreisklasse. Und jetzt also der Absturz in die Relegation in Richtung A-Klasse.

Dort hat der SC Wall nach einer eher mageren Hinrunde (Platz sechs) mit einer sensationellen Rückrunde (Platz eins) die Relegation erreicht. „Ich bin wahnsinnig stolz, was die Mannschaft in der Rückrunde, aber auch in den vergangenen Jahren geleistet hat“, sagt SC-Trainer Bernd Bleinroth (62). Vor vier Jahren noch spielte der SC in der B-Klasse – und jetzt zum zweiten Mal in Folge um den Aufstieg in die Kreisklasse.

„Vergangenes Jahr sind wir ganz klar daran gescheitert, dass wir im Hinspiel kein Tor gemacht haben und im Rückspiel gleich eins kassiert haben“, meint Walls Vorsitzender Josef Bernöcker (56). Das soll sich am Donnerstag ändern. „Wir würden uns ein knappes Ergebnis mit einem erzielten Auswärtstor wünschen.“ Dazu muss im Vergleich zum vergangenen Jahr der Zug zum Tor größer werden. Jedoch fällt Walls Top-Torjäger Sepp Estner nach wie vor mit einem Mittelfußbruch aus. Zudem muss Trainer Bleinroth auf Markus Seitz (Beckenverletzung) und voraussichtlich auch auf Anton Bernöcker (muskuläre Probleme) verzichten. „Dass wir hinten kompakt stehen können, haben wir schon mehrfach bewiesen“, sagt Vorsitzender Bernöcker. „Wir wollen aus einer sicheren Defensive heraus immer wieder Akzente nach vorne setzen.“

Gegner Geretsried hat eine starke Offensive und seine Schwächen eher in der Defensive. Vielleicht genau die richtige Ausgangslage für den Sportclub. „Wir müssen unbedingt schauen, dass wir uns nicht provozieren lassen“, fordert Bernöcker. Für ihn sind die Gastgeber der klare Favorit. „Die haben vor zwei Jahren noch Kreisliga gespielt, das muss eine gute Mannschaft sein.“

Aus dem Kreisliga-Kader hat FF-Coach Stefan Kraisy jedoch nur noch drei Spieler zur Verfügung. Im vergangenen Jahr verließ fast die gesamte Kreisliga-Mannschaft den Verein und gründete den ASC Geretsried. Von den verbliebenen und neuen Spielern sind bei den Geretsriedern heute alle Mann an Bord. „Wenn es eine Mannschaft wie Wall zwei Jahre hintereinander in die Relegation schafft, dann steckt da schon was dahinter“, lobt Kraisy. „Wir haben aber noch eine Chance, in der Klasse zu bleiben. Und die wollen wir am Schopf packen.“

SC-Trainer Bleinroth gibt sich bescheiden und meint, man müsse immer bedenken, wo Wall herkommt. „Wir können nur gewinnen. Fallen würde Geretsried.“ Ein Spiel mit zwei komplett verschiedenen Vorzeichen, das absolute Spannung verspricht.

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