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Schon mehr als 100 Teilnehmer beim virtuellen Marktlauf

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17 Nachwuchsläufer der Leichtathleten des TuS Holzkirchen, hier mit Trainerin Steffi Mitterer, haben gemeinsam am virtuellen Marktlauf des RSLC Holzkirchen teilgenommen. Foto: Thomas Plettenberg
17 Nachwuchsläufer der Leichtathleten des TuS Holzkirchen, hier mit Trainerin Steffi Mitterer, haben gemeinsam am virtuellen Marktlauf des RSLC Holzkirchen teilgenommen. © Thomas Plettenberg

Der virtuelle Marktlauf des RSLC Holzkirchen ist bislang ein Erfolg. Mehr als 100 Teilnehmer sind die Strecken über drei oder zehn Kilometer bereits gelaufen.

Holzkirchen – „Lust auf Laufen“ – das hat sich der Radsport- und Laufclub Holzkirchen (RSLC) auf die Fahnen geschrieben und seinen 15. Holzkirchner Marktlauf in Anbetracht der besonderen Umstände durch die Corona-Pandemie erstmals virtuell angeboten (wir berichteten). Seit 1. Oktober und noch bis Ende des Monats können Laufsportbegeisterte allein auf die reizvollen Strecken über drei oder zehn Kilometer gehen, die regulär und traditionell am morgigen Marktsonntag gemeinsam gelaufen worden wäre.

Die Resonanz bisher ist gut, die Lust am Laufen offensichtlich bei vielen geweckt. „Immer wenn ich auf der Strecke bin, treffe ich Läufer“, freut sich Organisationschef Wilfried Hackenbroich. „Viele sind noch beim Training und versuchen ihre Zeit zu verbessern. Einige melden sich mehrmals und immer, wenn sie sich verbessert haben. Andere warten noch ab.“ Die 100er Marke ist bereits überschritten und der routinierte Veranstalter rechnet aus seiner Erfahrung in der kommenden und damit letzten Woche der Veranstaltung noch mit vielen Meldungen.

Zuletzt waren es unter anderem die Leichtathleten des TuS Holzkirchen, die gemeinsam auf die Strecke gingen. Im Vorjahr als größte Teilnehmergruppe am Marktlauf geehrt, war es für Steffi Mitterer und Katharina Westner keine Frage, dass sie mit ihren Mädchen und Buben auch heuer dabei sein würden. Dass sich 17 zum gemeinsamen Laufen meldeten – und zudem ein paar Erwachsene dabei waren, um an neuralgischen Stellen aufzupassen, dass im Eifer des Laufs alle auf der richtigen Strecke blieben und untereinander auf Distanz gingen –, freute die Trainerinnen besonders.

Auch die „Familienstrecke“ kommt gut an

So machten sie sich nach dem gemeinsamen Aufwärmen auf die Strecke, die der elfjährige Moritz Stampferl in 12:29,70 Minuten am schnellsten lief. Flinkstes Mädchen war die zwölfjährige Amalie Westner. Lob gab es aber nicht nur für sie. „Selbst unsere kleinen Sprinterinnen, die normalerweise keine so langen Strecken laufen, haben tapfer durchgehalten“, betonte Mitterer, die das Angebot des virtuellen Marktlaufs sehr schätzt. „Für unsere Kinder, die heuer keinen einzigen Lauf mit Wettkampfcharakter hatten, war das eine schöne Sache.“ Umso mehr freuten sich die, als sie nach der Runde noch für ihren Trainingsfleiß während des Lockdowns belohnt wurden.

Belohnungen gibt es auch für einen Teil der Marktläufer. Unter allen gemeldeten Absolventen werden Einkaufsgutscheine von Bergzeit und Tagestickets der Bayerischen Regiobahn verlost. Unabhängig davon, für welche Distanz man sich entscheidet. „Erfreulicherweise wird die 3000-Meter-Strecke gut angenommen. Sie ist so etwas wie eine Familien-Strecke, die viele mit den Eltern oder Geschwistern laufen“, hat Hackenbroich bemerkt. Auch einige Schulklassen seien sie gelaufen.

Teilnahme weiter möglich

Der virtuelle Marktlauf des RSLC Holzkirchen ist noch bis Samstag, 31. Oktober, offen. Start und Ziel ist am Parkplatz der Sportanlage an der Baumgartenstraße. Die Strecken gehen über drei oder zehn Kilometer. In die Wertung gehen alle Zeiten ein, die zwischen 6 und 18 Uhr gelaufen und gemeldet werden. Dokumentiert wird diese per App oder Foto von Start- und Zielzeit. Es gibt keine Wertung nach Zeiten. Weitere Informationen auf der RSLC-Homepage unter www.rslc-holzkirchen.de/marktlauf.

Was den umtriebigen Organisator und seine Crew nicht minder freut: Auch die Spendenbox ist immer wieder gefüllt. „Vielen Dank an die Sportler für diese Anerkennung“ freut er sich über den freiwilligen Obulus an Stelle der sonst üblichen Startgelder. „Jetzt hoffen wir nur noch auf gutes Wetter bis zum 31. Oktober.“

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