Erfolgreiche Valleyer: Lilian Klug feierte mit dem Titel als bayerische Meisterin ihren bislang größten Erfolg, Nicolas Horder fehlten als Drittem nur fünf Schläge zum Titel.
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Erfolgreiche Valleyer: Lilian Klug feierte mit dem Titel als bayerische Meisterin ihren bislang größten Erfolg, Nicolas Horder fehlten als Drittem nur fünf Schläge zum Titel.

Lilian Klug kürt sich zur bayerischen Meisterin – Nicolas Horder Dritter

Seetaufe nach Meistertitel: Klug beste Golferin Bayerns

  • VonThomas Spiesl
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Gold und Bronze gab es für den Golfclub Valley bei den Bayerischen Meisterschaften: Lilian klug sicherte sich den Titel, Nicolas Horder wurde Dritter.

Valley – Die Golferinnen und Golfer des Golfclubs Valley feierten in den vergangenen Wochen Erfolg um Erfolg. Auch am vergangenen Wochenende sammelten die Schützlinge von Coach Danny Wilde wieder zwei Medaillen. Lilian Klug sicherte sich in einem spannenden Turnier den Titel der bayerischen Meisterin, bei den Herren landete Nicolas Horder auf dem dritten Platz und gewann die Bronzemedaille, direkt vor Eric Dörrenberg, der sich mit einem starken Endspurt noch auf den vierten Rang nach vorne arbeitete.

Drei Tage lang waren die 120 besten Golferinnen und Golfer aus dem Freistaat auf der Anlage des Golfclubs Olching zu Gast und absolvierten dabei drei Runden im Einzel-Zählspiel über 18 Löcher, nach zwei Tagen gab es wie im Golf üblich einen Cut, wodurch die Zahl der Teilnehmer reduziert wird, da sich nur die gut platzierten Sportler für die Abschlussrunde qualifizieren. „Das ist ein tolles Ergebnis. Ich bin total zufrieden mit der Leistung der Golferinnen und Golfer aus Valley, denn der Platz in Olching ist sehr anspruchsvoll. Besonders freut es mich für Lilian, die einige harte Jahre hinter sich hat und jetzt wieder den Durchbruch geschafft hat“, erklärte Wilde.

Vor allem bei der Damen-Konkurrenz war es am Finaltag richtig spannend. Klug, Theresa Steinberg vom Münchner GC und Nathalie Irlbacher vom GC München-Eichenried trennten vor dem ersten Abschlag am Sonntag nur drei Schläge. Klug spielte eine starke Runde mit sieben Birdies und holte sich damit trotz einiger Bogeys den Titel.

Titelträgerin geht traditionell baden

Letztlich spielte sie eine 74er-Runde und schloss nach 54 Löchern mit Level Par als beste Frau ab. Auf Rang zwei landete Steinberg mit einem Schlag über Par, gefolgt von Marie Coors (+4). „Ich bin einfach glücklich, drei solide Runden abgeliefert zu haben. Es wäre gelogen, wenn ich behaupte, dass ich nicht aufgeregt war. Ein Schlag nach dem anderen – das war meine Herangehensweise.“, sagte Klug nach ihrem bislang größten Erfolg. Nach der Siegerehrung ging Klug dann baden. Traditionell springen die Sieger nach dem Turnier in den See am 18. Loch und werden so zum bayerischen Meister getauft.

Bei den Herren ging Horder mit Florian Moosmeier (GC München-Eichenried) und Daniel Schmieding (Münchner GC) in der Finalgruppe auf die letzte Runde. Am Ende setzte sich Schmieding mit zwei Schlägen unter Par vor Moosmeier (+1) und Horder (+3) durch, Dörrenberg (+8) arbeitete sich mit einer starken Abschlussrunde und drei Schlägen unter Par am Sonntag in der Herren-Konkurrenz noch auf Rang vier.

„Für Nico wäre mehr drin gewesen, aber er ist erst wenige Tage vor der Meisterschaft nach einem halben Jahr in den USA nach Deutschland zurückgekommen und hatte noch mit dem Jetlag zu kämpfen“, erklärte Wilde. „Eric Dörrenberg hat eine starke Aufholjagd hingelegt. Ich hoffe, dass wir dieses Momentum in die Bundesliga-Spieltage am Wochenende mitnehmen können.“

Die Damen spielen in der 1. Bundesliga Süd am Samstag und Sonntag in Fürth, die Herren tragen am Sonntag in der 2. Bundesliga Süd ihren Heimspieltag in Valley aus.

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