Der Start ist für Florian WIlmsmann in Veysonnaz bereits ein wichtiger Punkt im Rennen.
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Der Start ist für Florian WIlmsmann in Veysonnaz bereits ein wichtiger Punkt im Rennen.

Florian Wilmsmann startet beim Saisonfinale im schweizerischen Veysonnaz

Wilmsmann bei Weltcup-Finale: Elite auf klassischem Kurs

  • vonEwald Scheitterer
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Beim Saisonfinale in der Schweiz starten nur die 32 besten Skicrosser des Winters. Mit dabei: Florian Wilmsmann aus Holzkirchen.

Holzkirchen/Veysonnaz – „Noch einmal richtig Bock, einen rauszuhauen“ hat der Holzkirchner Skicrosser Florian Wilmsmann vom TSV Hartpenning, der am Sonntag ab 14.15 Uhr im Schweizer Veysonnaz im großen Weltcup-Finale der Saison 2020/21 antritt. Auf rund 2000 Meter über Meereshöhe wartet da ein etwa 1,2 Kilometer langer Kurs auf die Top 32 Athleten der internationalen Elite.

„Der Kurs ist für Skicross eher klassisch gehalten. Insgesamt sind die Elemente technisch nicht so anspruchsvoll – eher eine Strecke, die Geschwindigkeits-Bolzern entgegenkommt“, schildert der 24-Jährige seine ersten Trainingseindrücke in der französischen Schweiz.

Schon bei seinem ersten Auftritt in Veysonnaz im März 2019 hat das Oberlandler Cross-Ass dort mit Platz 13 ganz ordentlich abgeschnitten. Als „ansprechend und ganz in Ordnung“ hat Wilmsmann da seine Trainingsfahrten beschrieben, fügt aber hinzu: „Ich weiß aber selbst, dass es noch besser geht. Das wird in den Heats sicher noch spannend.“

Eine Qualifikationsrunde, in der die Athleten alleine lediglich gegen die Uhr fahren, wird es – wie üblich beim Saisonfinale – nicht geben, da sowie so nur die 32 Top-Rennfahrer hierfür zugelassen sind. Die Zusammensetzung der einzelnen Heats im Achtelfinale ergibt sich dabei aus der aktuellen Weltcup-Liste.

Hier rangiert der Holzkirchner derzeit auf Rang sieben und wird deshalb die erste Wahl der Startposition in seinem Heat haben. Nicht ganz unwichtig, denn der oberbayerische Skicrosser sagt: „Der Start selbst in Veysonnaz ist ziemlich technisch und gar nicht ohne. Da kann man sich, wenn er gut klappt, gleich einen kleinen Vorteil verschaffen.“

Auch wenn der Rest des Kurses nicht unbedingt höchste Anforderungen an die Ski-Rennläufer stellt, meint Wilmsmann: „Spaß macht der Kurs dennoch. Ich will mich auf jeden Fall mit einem guten Gefühl aus der aktuellen Wintersaison verabschieden – also Vollgas.“

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