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Manöverkritik: Nationaltrainer Peter Stemmer (l.) analysiert die Läufe mit Florian Wilmsmann (M.) und Franz Pietzko.

Skicross-Weltcup in Idre Falls

Wilmsmann rettet sich ins Finale

„Ein richtiger Bolzerkurs, der aber riesigen Spaß macht“, urteilte der Skicrosser Franz Pietzko vom SC Rottach-Egern noch nach dem ersten Training am Mittwoch im schwedischen Idre Fall.

Doch der Spaß wird ihm gestern vergangen sein, nachdem er als 50. Fahrer in der Qualifikation das Ziel, unter die Top-32-Fahrer zu kommen, weit verfehlt hatte. Besser erging es da schon dem Holzkirchner Florian Wilmsmann (TSV Hartpenning), der sich auf Rang 29 für die Finalheats des Weltcup-Rennens am Samstag qualifizieren konnte.

Der Kurs in Schweden ist aber auch durchaus gewöhnungsbedürftig: Eine lange Startgerade, womit die übliche Startnummern-Lotterie belanglos wird, eine noch längere Zielgerade, und dazu sehr hohe und sehr große Sprünge. „Da musst du jeden einzelnen schon sehr genau treffen, um nicht Speed zu verlieren“, weiß der Holzkirchner noch aus dem Vorjahr. Wenn man da nicht exakt drüber kommt, kann sich das verhängnisvoll auswirken.

„Der Plan ist auf jeden Fall, heuer dort die Runde der ersten 32 zu überstehen“, bestätigt Wilmsmann, der am Samstag positiv gestimmt in das Rennen gehen wird: „Es schaut ganz gut aus. Athletisch habe ich gut zugelegt, und ich bin voll fit.“ Dass er auch in Idre Falls erneut voll attackieren wird, ist für Wilmsmann selbstverständlich.

Doch mit dem gestrigen Resultat ist für die beiden Oberlandler das schwedische Abenteuer noch nicht vorbei, da dort am Sonntag noch ein zweiter Weltcup auf dem Rennprogramm steht. Um da dann bei der internationalen Elite mit dabei zu sein, werden am heutigen Freitag erneute Qualifikationsläufe ausgetragen. Und da will auch Pietzko noch mal „voll angreifen“.

Ewald Scheitterer

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