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Gut gelaufen ist es f ür Lucas Bögl beim 15 Kilometer-Klassiker.    

Weltcup-Auftakt in Ruka

Lucas Bögl holt die ersten Weltcup-Punkte

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Der Weltcup-Auftakt ist gelungen: Lucas Bögl ist in der Verfolgung bester Deutscher. Trotzdem will der Holzkirchner weiter an seiner Technik arbeiten.

Ruka – Lucas Bögl ist mit dem ersten Weltcup-Wochenende ganz zufrieden. Im Sprint am Freitag war der Skilangläufer aus Holzkirchen 88. (wir berichteten), über die 15 Kilometer klassisch 32. und in der gestrigen Verfolgung als 27. bester Deutscher.

Lucas Bögl muss zuerst im ungeliebte Sprint ran

Zum Auftakt im finnischen Ruka stand der für Bögl ungeliebte Sprint auf dem Programm. „Ich habe mir ein paar technische Sachen vorgenommen, da habe ich jetzt nicht alles umsetzen können“, sagt der 29-Jährige. „Aber ich habe immerhin meine Startposition um drei Plätze verbessern können.“

Der Fokus lag von vornherein klar auf den 15 Kilometern Freistil. Und da lief es: Der Holzkirchner verpasste als 32. knapp die Punkteränge und war hinter Sebastian Eisenlauer (SC Sonthofen) auf Platz 25 zweitbester Deutscher. „Ich habe mich gut gefühlt, nur saukalt war’s.“ Für die Verfolgung griff er daher zur langen Unterhose, um den Temperaturen im zweistelligen Minus-Bereich zu trotzen. „Das mache ich sonst nie.“

Lucas Bögl ist in Verfolgung bester Deutscher

Doch die Maßnahme zeigte Wirkung: Bögl war im Ziel der beste Deutsche, erst auf Rang 33 folgte Jonas Dobler (SC Traunstein). Zudem machte Bögl fünf Plätze im Vergleich zum Vortag gut. „Punkte sind immer gut und ich war 22. in der Tageszeit.“

Aber der Holzkirchner hat auch Verbesserungspotenzial ausgemacht. „Auf den letzten zwei Kilometern habe ich noch mal sauber verloren.“ Neben der Ausdauer will er seine Technik verbessern. „Aber für den Anfang war das ganz okay.“ Langsam steigern heißt Bögls Devise, die Saison hat ja gerade erst begonnen. Bevor es heute nach Helsinki und vor dort weiter nach Oslo geht, stand gestern zum Abschluss noch ein Team-Abend auf dem Programm. „Da werde ich mir ein Bierle gönnen“, sagt Bögl und grinst.

Lesen Sie auch: So bereitete sich Lucas Bögl auf die Saison vor

Denn die nächsten Wochen werden nicht einfacher. Am kommenden Sonntag steht in Lillehammer ein Duathlon im Weltcup-Kalender, ehe es kurz nach Hause und weiter nach Davos geht. Und dann steht auch schon der erste Saison-Höhepunkt an, die Tour de Ski. „Wir reisen am 26. Dezember an“, sagt Bögl. „Das ist heuer bissl familienunfreundlich.“  

jpa

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