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Bögl startet irgendwo im nirgendwo

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Von: Andreas Lengenfelder

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Hoch motiviert geht Lucas Bögl in das Rennen in Südschweden. © Peter Kornatz

Ulricehamn hat nur 10.000 Einwohner. Zum Weltcup an diesem Wochenende kommen 60.000 Zuschauer. „Das hat sich zu einem Langlauf-Festival entwickelt. Deshalb freue ich mich auch riesig auf die Wettkämpfe“, sagt Lucas Bögl.

Ulricehamn – Auf dem Weg Richtung Weltmeisterschaften Ende Februar in Seefeld machen die Langläufer an diesem Wochenende Halt im Süden Schwedens – in Ulricehamn. Aus dem Landkreis kämpft nur Lucas Bögl um Weltcup-Punkte. Das deutsche Team kam dort etwas zu früh an. „Wir sind vor ein paar Stunden angekommen, aber das Zimmer ist noch nicht fertig“, sagt Bögl.

So bliebe eigentlich Zeit für ein bisschen Sightseeing in Ulricehamn. Aber in dem 10000-Einwohner-Städtchen ist eigentlich nicht viel los. Es gibt eine kleine Kirche, den Asunden-See und vor allem viel Natur. Aber an diesem Wochenende platzt der rund 80 Kilometer östlich von Göteborg gelegene Ort aus allen Nähten. 40000 Tickets gingen schon im Vorverkauf weg, die Veranstalter rechnen mit bis zu 60000 Langlauf-Begeisterten am Streckenrand. „Als wir hier 2017 zum ersten Mal herkamen, war ich auch skeptisch“, sagt der 28-Jährige. „Der Ort liegt ja irgendwo im nirgendwo. Aber das hat sich dann zu einem Langlauf-Festival entwickelt. Deshalb freue ich mich auch riesig auf die Wettkämpfe.“ 

Für das 15-Kilometer-Rennen am Samstag ab 12 Uhr hat sich Bögl daher auch viel vorgenommen: „Ich will auf jeden Fall vorne reinlaufen. Top 30 ist das Minimalziel.“ Das ZDF überträgt live. Ob Bögl auch am Sonntag in der Staffel zum Einsatz kommt, entscheiden die Trainer nach dem Einzel.  

alf

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