Das Stockerl besetzen die Mannschaften aus (v.l,) Oberkreuzberg, Peiting und die Hartpenninger Moarschaft. Privat
+
Das Stockerl besetzen die Mannschaften aus (v.l,) Oberkreuzberg, Peiting und die Hartpenninger Moarschaft.

Hartpenninger Herren holen dritten Platz bei DM – Frauen verpassen Medaille knapp

Bronzemedaille und Platz vier für den TSV

  • VonRedaktion Miesbach
    schließen
  • Thomas Spiesl
    schließen

Die Stockschützen des TSV Hartpenning haben bei der Deutschen Sommer-Meisterschaft Bronze gewonnen. DIe Damen verpassten eine Medaille nur minimal.

Hartpenning – Zum ganz großen Coup hat es bei der Deutschen Sommer-Meisterschaft für die Stockschützen des TSV Hartpenning nicht gereicht. Die Moarschaft musste sich trotz einer fast perfekten Vorrunde mit dem dritten Platz zufriedengeben. Kurz überwog die Enttäuschung, dann aber machte sich der Stolz über die starke Leistung breit.

Peter Erlacher, Andreas Lambert, Stefan Zellermayer und Gustl Maurer begannen in Straßkirchen für den TSV. Im ersten Spiel kam es gleich zur Neuauflage des Bundesliga-Halbfinales gegen den EC Lampoding, das die Hartpenninger klar mit 19:7 für sich entscheiden konnten. Es folgten zwei deutliche Siege gegen die Teams aus Mainzlar (34:0) und die Auswahl der Region West (16:6). Dann traf der TSV auf den EC Surheim, den man im Bundesliga-Viertelfinale noch besiegt hatte, dieses Mal setzte sich jedoch Surheim mit 13:11 durch. Vor der Pause gaben die starken Hartpenninger gegen Dortmund (34:0) und Lorsbach (40:0) keine einzige Kehre mehr ab.

Nach dem Aussetzer folgten die drei schweren Spiele gegen den EC Hauzenberg, den TSV Peiting und die SpVgg Oberkreuzberg, die man allesamt gewinnen konnte. Gegen Hauzenberg siegte der TSV mit 19:5, gegen Peiting mit 20:8 und gegen Oberkreuzberg mit 15:9. Damit setzten sich die Hartpenninger auf den ersten Platz im Klassement. Nach weiteren Siegen gegen Langeargen (20:6), Stuttgart-Vaihinger (25:3) und Neuenstadt (33:3) kam es zum Duell gegen Passau. Da Zellermayer der Oberschenkel zwickte kam Christian Strasser für die restlichen Vorrundenspiele auf die Bahn. Gegen Passau musste man sich jedoch mit 9:13 geschlagen geben, ehe es zum Abschluss der Hauptrunde ein 12:6 gegen Oberbergkirchen gab. Als Tabellenerster mit 24:4 Punkten und einer sagenhaften Stocknote von 3,886 gingen die Hartpenninger ins erste Page-Playoff-Halbfinale – wiederum gegen Oberkreuzberg.

Zellermayer kam für Strasser zurück ins Spiel. In einer hochklassigen Begegnung entschied ein einziger Hartpenninger Fehler das Spiel zu Ungunsten des TSV. Da man sich anschließend auch in einem bis zum letzten Schuss hochspannenden zweiten Playoff-Spiel gegen Peiting geschlagen geben musste landeten die Hartpenninger im Abschlussklassement auf Rang drei.

„Nach der souveränen Vorrunde war die Enttäuschung bei allen Schützen sehr groß, aber nach der Siegerehrung legte sich das wieder. Insgesamt haben alle eine klasse Leistung gebracht und die Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft geholt“, berichtete ein zufriedener TSV-Sprecher Strasser.

Reglement kostet Damen Medaillenmöglichkeit

Parallel zu den Herren starteten die Damen des TSV, die sich mit dem dritten Platz qualifiziert hatten, ihrerseits bei der Deutschen Meisterschaft in Pleinting. Als eine von 13 Mannschaften starteten Andrea Lambert, Raphaela Meier, Cornelia Gattinger, Barbara Quercher und Sandra Schneider äußert ungünstig in die Titelkämpfe. War das 3:27 gegen den TSV Kühbach noch eine deutliche Niederlage, war es beim 13:19 gegen den SV Mehring trotz verpasster erster Kehre schon knapper. Gegen den TSV Peiting gewannen die Hartpenningerinnen auch dank Fehler der Gegnerinnen mit 20:3. Es folgten ein 13:13 gegen gegen die SG Langenargen/Freiburg, ein 8:16 gegen den Fc Katzbach sowie ein 22:12 gegen den TV Ebhausen.

Ein dickes Ausrufezeichen setzen die TSV-Starterinnen gegen die bis dahin unbesiegten Damen des EC Gerabach. Nach drei kehren führte Hartpenning mir 15:0 und hatte so den Grundstein für den 15:13-Sieg gelegt. Das letzte Spiel vor dem Aussetzer gewann der TSV mit 32:8 gegen den FC Untertraubenbach.

Glücklich mit Platz vier: Sandra Schneider, Andrea Lambert, Cornelia Gattinger, Barbara Quercher und Raphaela Meier.

Danach setzte es beim 12:13 gegen den EC Passau einen Dämpfer, auf den drei Siege gegen Krefeld/Soest (20:10), Eintracht Frankfurt (26:10) und Hessenauswahl (31:3). Da die Konkurrentinnen mitspielten, gelang mit Platz vier noch der Einzug in die Page-Playoffs. In einem spannenden Duell mit Peiting lag der TSV schon 0:7 zurück und führte zwischenzeitlich mit 13:10, bevor dieses 13:13 endete. Da das Reglement bei einem Unentschieden die Partie für die besserplatzierte Mannschaft der Vorrunde wertet, belegten die Hartpenningerinnen abschließend Platz vier.

Auch interessant

Kommentare