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Zufrieden mit der Vizemeisterschaft

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Jubeln konnten die Hartpenninger Stockschützen – (v.l.) Peter Erlacher, Andreas Lambert, Markus Mainka, Stefan Zellermeyer und Gustl Maurer – schon kurz nach der Finalniederlage gegen Peiting.
Jubeln konnten die Hartpenninger Stockschützen – (v.l.) Peter Erlacher, Andreas Lambert, Markus Mainka, Stefan Zellermeyer und Gustl Maurer – schon kurz nach der Finalniederlage gegen Peiting. © Privat

Der TSV Hartpenning feiert die Vizemeisterschaft in der Sommer-Bundesliga. Die Stockschützen zeigten sich in Passau von ihrer besten Seite.

Hartpenning – Der TSV Hartpenning ist Vize-Meister der Sommer-Bundesliga. Die Stockschützen des TSV hatten sich, wie berichtet, souverän für das Final-Four-Turnier am Wochenende in Passau qualifiziert und waren mit hohen Zielen angereist. Nach der Final-Niederlage gegen Peiting ließen die Hartpenninger zwar kurz die Köpfe hängen. Schon eine Viertelstunde später überwog allerdings die Freude über die starken Leistungen der vergangenen Monate und den zweiten Platz in der Sommer-Bundesliga.

Im Halbfinale trafen die Hartpenninger auf den EC Lampoding. Peter Erlacher, Markus Mainka, Andreas Lambert und Stefan Zellermayer legten stark los und gewannen das erste Spiel klar mit 19:5. Die zweite Partie war dann mehr als nur kurios. Jeweils das Team, das anlegte, schrieb drei Punkte. Nach sechs Kehren stand es 9:9, und das dritte Spiel hatte bereits begonnen, als die Wettkampfleitung unterbrach und sich besprach. „Sie haben dann entschieden, dass es beim Final Four kein Unentschieden gibt und ausgemasst werden muss, wer das Spiel gewinnt“, berichtet TSV-Sprecher Christian Strasser. Alle acht Schützen mussten auf die freien Ringe massen, hier setzte sich Lampoding mit 22:12 durch. Im dritten Spiel ließen die Hartpenninger dann aber nichts anbrennen und sicherten sich bereits nach der fünften Kehre den Einzug ins Finale.

Peiting im Finale zu stark

Dort wartete bereits Peiting, das sich überraschend deutlich mit 4:0 Punkten gegen die Passauer Gastgeber durchgesetzt hatte. „Peiting hat einen Bombentag erwischt. Das Finale war hochklassig und spannend. Unser Team hat sehr gut geschossen, aber Peiting war überragend und hat deshalb am Ende auch gewonnen“, sagte Strasser anerkennend.

Wie schon beim Halbfinale, war auch das Endspiel ein gefühltes Heimspiel, denn die TSV-Moarschaft wurde von einigen Fans mit Kuhglocken und Tröten angefeuert. Dennoch gewann Peiting das erste Spiel mit 14:11. Auch das zweite Spiel ging an die Peitinger, anders als das Halbfinale wurde das Endspiel aber im Modus Best-of-Five ausgetragen.

Im dritten Spiel kämpften sich die Hartpenninger zurück ins Match. Gustl Maurer kam für Mainka ins Spiel, und der TSV verkürzte nach sechs engen Kehren auf 2:4 Punkte. Im vierten Spiel machte Peiting aber alles klar und sicherte sich in der letzten Kehre bei einem langen Spiel mit 13:9 die Punkte und damit auch den Sommer-Bundesliga-Titel. „Am Ende sind wir zufrieden. Wir sind Bundesliga-Vizemeister, das ist schon eine Hausnummer“, resümierte Strasser.

Gefeiert wurde im Anschluss nicht nur in Peiting, sondern nach kurzer Zeit auch beim Hartpenninger Team, das bereits die nächste Herausforderung im Visier hat: die Deutsche Meisterschaft Mitte September, die wie ein klassisches Eisstock-Turnier mit 15 Mannschaften geschossen wird. „Darauf bereiten wir uns jetzt vor. Das wird spannend, denn ein Turnier mit 15 Spielen haben wir schon ewig nicht mehr geschossen“, blickte Strasser nach vorne.

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