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Tischtennis: TuS Holzkirchen steigt wegen zwei Bällen ab

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Ein guter Aufschlag kann entscheidend sein.
Ein guter Aufschlag kann im Tischtennis entscheidend sein. (Symbolbild) © ARCHIV

Der TuS Holzkirchen setzt sich gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer durch, steigt aber dennoch aus der Tischtennis-Bezirksoberliga ab.

Landkreis – Das Saison-Finale in der Bezirksoberliga glich einem Krimi mit Alfred Hitchcock als Drehbuch-Autor. Die Hauptrolle spielte der TuS Holzkirchen und der Schlussakt war tragisch. Die Grün-Weißen brachten zuerst dem verlustpunktfreien Spitzenreiter und Landesligaaufsteiger TSV Gräfelfing durch einen 9:4-Sieg die erste Saisonniederlage bei, um tags darauf beim TV Prittriching zu scheitern. Die Holzkirchner hätten sich im Landkreis Landsberg sogar eine 4:9-Nullnummer leisten können, um punkt- und satzgleich mit dem SC Gröbenzell aufgrund der besseren Spieldifferenz die Relegationsteilnahme zu erreichen. Aber es reichte nur für ein 3:9. Somit steigt neben den SF Gmund-Dürnbach auch der TuS Holzkirchen in die Bezirksliga ab.

Die Gräfelfinger standen in Holzkirchen mit einer akzeptablen Besetzung am Tisch. Sie hatten schon in schlechterer Aufstellung Spiele gewonnen. Als alle drei Eingangs-Doppel an das TuS-Sextett gingen, stieg das Spannungsmoment merklich an. Als dann Roland Krischke im Spitzen-Paarkreuz zwei 1800-Punktspieler ausschaltete und Michael Janski mit seiner besten Saisonleistung zwei Zähler in der Mitte beisteuerte, war die Sensation perfekt.

In Prittiching aber lähmte der Leistungsdruck, der auf den Holzkirchnern lastete, die Aktionen. Zwei minimale Bälle gaben den Ausschlag. Karina Krischke, die Spitzenspielerin der Reserve, unterlag in ihrem ersten Einzel mit 9:11 im Finalsatz. Ihr Sieg hätte Gröbenzell in den Direktabstieg geschickt.

Wadlbeißer: Alle Folgen des Lokalsport-Podcasts in der Übersicht.

Der SC Seeham hatte die Möglichkeit, als Vizemeister der Bezirksliga an der Aufstiegsrelegation teilzunehmen. Aber ohne den erkrankten Alexander Christl reichte es nur zu einer knappen 6:9-Niederlage beim SC Burgrain. Die Teilnahme an der Relegation wäre der größte Erfolg in der Geschichte gewesen. ko

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