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Wieder im Einsatz: (v.l.) Geli Adelsberger, Christina Wastl und Maria Schweinsteiger treten am Samstag gegen Landesliga-Tabellenführer TSV Deggendorf an. 

Auf neues Abwehrsystem umgestellt

DJK Darching empfängt Tabellenführer

  • vonChristoph Fetzer
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Die DJK Darching hat nach siebenwöchiger Winterpause am Samstag Spitzenreiter TSV Deggendorf zu Gast. Bei einem Sieg übernimmt die DJK die Tabellenführung.

Darching – Eine Winterpause von sieben Wochen – das ist auch für die Volleyballerinnen der DJK Darching neu. „Das war ungewohnt lange“, sagt Spielertrainerin Maria Schweinsteiger. Die Mannschaft hatte also viel Zeit, sich auf den nächsten Gegner einzustellen. Und der hat es in sich: An diesem Samstag um 14.30 Uhr trifft der Tabellendritte der Landesliga Südost zu Hause auf Spitzenreiter TSV Deggendorf.

Die DJK Darching hat die lange Pause genutzt, um auf ein neues Abwehrsystem umzustellen. Unter anderem hat die Mannschaft die Nahsicherung hinter dem Block angepasst und klar geregelt. „Das nimmt natürlich viel Zeit in Anspruch, und es ist auch noch nicht komplett umgesetzt“, sagt Schweinsteiger.

Bei einem Turnier in Taufkirchen testete die Mannschaft das System allerdings schon einmal unter Wettbewerbsbedingungen. Dazu hat Trainer Jürgen Primbs an der Mittelblock-Position basteln müssen. Weil Anja Löns eine Babypause einlegt, sollen nun Pam Günther und Schweinsteiger neben Stamm-Mittelblockerin Antonia Hubert auflaufen. „Auch da ist für uns einiges neu, und wir mussten das trainieren“, sagt die Spielertrainerin.

Gegen den TSV Deggendorf hat die DJK noch eine Menge gutzumachen. Im ersten Aufeinandertreffen gab es trotz 1:0-Satzführung eine 1:3-Niederlage. „Das war eine schwache Leistung, und wir wollen diesen Auftritt mit einer guten, kämpferischen Leistung vergessen machen“, meint Schweinsteiger. Der TSV Deggendorf hat aktuell zwei Punkte mehr als die DJK, allerdings auch ein Spiel mehr absolviert. Bei einem Sieg könnte Darching also vorbeiziehen und die Tabellenführung übernehmen.

Christine Klaus und Christina Wastl konnten nach langen Verletzungspausen in der Winterpause wieder trainieren und sind mit von der Partie. Dazu stehen mit Johanna Müller (Außenangriff) und Pia Hartmann (Zuspiel) zwei Spielerinnen aus der Zweiten Mannschaft im Kader. „Die Einbindung der Jugendspielerinnen ist wichtig für uns und die Mannschaft der Zukunft“, sagt die Spielertrainerin. „Daher wollen wir hier noch aktiver werden und die Spielerinnen einsetzen, wann immer es möglich ist.“

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