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Vroni Probst steht in der Bayernliga im Tor und absolviert FSJ bei Haching

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Als Torhüterin hat sich Vroni Probst einen Stammplatz beim TuS Bad Aibling in der Bayernliga gesichert. Am vergangenen Wochenende half sie im Feld aus – und stellte prompt ihre Torjägerinnenqualitäten unter Beweis.
Als Torhüterin hat sich Vroni Probst einen Stammplatz beim TuS Bad Aibling in der Bayernliga gesichert. Am vergangenen Wochenende half sie im Feld aus – und stellte prompt ihre Torjägerinnenqualitäten unter Beweis. © Privat

Fußball ist die große Leidenschaft von Vroni Probst. Diese lebt sie als Torhüterin des TuS Bad Aibling in der Bayernliga und beim FSJ bei der SpVgg Unterhaching voll aus.

Holzkirchen – Fußball ist schon lange das Leben von Vroni Probst. Aktuell noch ein Stück mehr, als in den Jahren zuvor seit sie beim Kindergartenturnier der SF Föching Feuer gefangen und sich schnell auch im Verein ihren Stammplatz im Kreis der gleichaltrigen Buben erkämpft hatte. Inzwischen hat sie Bundesliga-Erfahrung, ist in der Frauen-Bayernliga etabliert und vermittelt als FSJ bei der SpVgg Unterhaching auch den Jüngsten auf dem Platz die große Freude, die ihr das Kicken seit vielen Jahren bereitet.

Wie vielseitig sie am Ball ist, hat die 18-jährige Holzkirchnerin erst am Wochenende bewiesen. Als etatmäßig Torhüterin musste Probst bei den Bayernliga-Frauen des TuS Bad Aibling als Feldspielerin einspringen, weil der Kader an diesem Tag dünn war. Für sie nicht ungewohnt, spielte sie doch bis in die C-Jugend parallel als Feldspielerin bei ihrem Heimatverein Föching. Prompt erzielte die technisch beschlagene und beidfüßig starke Kickerin bei der SpVgg Germania Ebing in der Nähe von Bamberg den Treffer zum 4:0-Endstand. Damit geht es nun auf Platz vier in die Winterpause, die am 25. März beim Tabellennachbarn TSV Schwaben Augsburg endet. Ihr Plan, vorne mitzuspielen, ging für das Team von Trainer Stefan Loof bisher auf. Nur die noch ungeschlagenen Würzburger Kickers konnten sich vor der Winterpause einen kleinen Vorsprung erspielen. Dahinter ist das Feld eng und im Frühling noch alles offen.

Für die im Sommer von einem Syndesmosebandanriss genesene Vroni Probst ist es die erste Saison beim TuS Bad Aibling. Und nach einigen Jahren auch die erste Zeit, in der das Trainingsprogramm nicht ganz so eng getaktet ist, wie zuvor beim FC Bayern München. Mit etwas weniger Aufwand während der Woche und dennoch einer gewissen Ernsthaftigkeit und Leistungsbereitschaft aller Beteiligten. Nach fast vier Jahren kehrte die junge Frau den Münchnerinnen den Rücken, als im Abschlussjahr an der FOS Schule und Leistungssport immer schwieriger miteinander zu vereinbaren waren. „Viermal Training und Spiele am Wochenende, darunter hat die Schule etwas gelitten“, erzählt Probst und dass sie sich vergangenen Winter den Mangfalltalerinnen anschloss, nachdem sie überzeugt hatte, was sie beim Probetraining dort sah. Einschließlich der späteren Trainingszeiten, die ihre Tage deutlich entspannen.

Probst vermittelt Spaß am Fußball

Doch nicht nur beim TuS Bad Aibling fühlt sie sich wohl. Auch tagsüber dreht sich bei Vroni Probst alles um Fußball. Nachdem sie ihr obligatorisches Praktikum an der Fachoberschule bei der SpVgg Unterhaching begeistert hatte, entschloss sie sich zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr beim Traditionsverein im Münchner Süden. Das Pendeln dorthin kennt sie vom Stützpunkttraining aus Jugend-Zeiten. Nur dass sie jetzt in der S-Bahn keine Hausaufgaben machen muss wie damals, als alles zeitlich sehr eng getaktet war.

„Gleich am Anfang habe ich meinen Übungsleiterschein gemacht“, berichtet Probst über ihre Aufgaben im Klub von Manni Schwabl, wo sie mittlerweile viel im Breitensport eingesetzt wird. Und im Kid’s Club der Haching Youngsters, wo die routinierte Torhüterin versucht, den Kleinen den Spaß am Fußball zu vermitteln, den sie selbst immer hatte. Egal ob Föchinger Kindergartenturnier, Merkur-CUP-Finale, U17-Bundesliga oder Finale des Mallorca Girls Cup mit dem FC Bayern.

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