Schwierige Begingungen: Viel Neuschnee machte es auch Lucas Bögl (M.) nicht leicht.
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Schwierige Begingungen: Viel Neuschnee machte es auch Lucas Bögl (M.) nicht leicht.

Nur Platz sieben

Langläufer um Bögl laufen auch in Staffel hinterher

  • vonMichael Eham
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Das war wieder nichts: Die deutschen Langläufer um den Holzkirchner Lucas Bögl haben bei der Heim-WM in Oberstdorf in der Staffel ihr hohes Ziel einer Medaille klar verpasst.

Holzkirchen/Oberstdorf – Sie haben sich getraut zu träumen. Zu träumen von einer großen Überraschung und dem Gewinn der Bronzemedaille in der Staffel. Das deutsche Langlauf-Quartett um den Holzkirchner Lucas Bögl hat bei der Heim-Weltmeisterschaft in Oberstdorf den Traum deutlich verpasst. Am Ende reichte es für die DSV-Staffel nur zu Platz sieben.

Gemeinsam mit Startläufer Jonas Dobler, Janosch Brugger an zwei und Schlussläufer Friedrich Moch verpasste Bögl als dritter Läufer sogar eine Top-fünf-Platzierung. „Das Staffelrennen war für uns die Fortsetzung der bisher gezeigten Rennen“, sagt Bögl mit Blick auf die Leistungen im Skiathlon und dem Einzel, bei denen kein deutscher Starter unter die besten 20 lief. „Es fehlt uns am nötigen Glück und auch am Können, um da vorne mitgehen zu können.“

Bei ganz schwierigen Bedingungen mit viel Neuschnee auf dem vor der WM präparierten Kunstschnee entwickelte sich ein spektakuläres Staffelrennen, bei dem die Norweger am Ende knapp vor den Russen die Goldmedaille holten. „Unser Ziel war es, da vorne um Platz drei mitzulaufen, und das haben wir leider verpasst“, sagt Bögl. Dennoch sei er zufrieden, bei der Heim-WM für Deutschland gelaufen zu sein. „Es ist immer wahnsinnig schön, eine Staffel zu laufen“, sagt Bögl, der am Sonntag das Finale der Nordischen Ski-WM im 50-Kilometer-Rennen feiern will.

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