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Zeigefinger sichert Platz fünf: Wilmsmann mit Idre-Wochenende zufrieden

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Florian Wilmsmann gewinnt das kleine Finale.
Florian Wilmsmann gewinnt das kleine Finale. © DSV

Der Idre-Fluch ist zumindest ein bisschen gebrochen: Skicrosser Florian Wilmsmann scheidet zwar einmal im Achtelfinale aus, gewann aber im zweiten Rennen das kleine Finale.

Hartpenning – „Das macht ein starkes Team aus: Dass es immer einen gibt, der in die Bresche springen kann“, freut sich Skicrosser Florian Wilmsmann (TSV Hartpenning) über das gute Abschneiden der deutschen Athleten bei den beiden Weltcups im schwedischen Idre Fjälls. An beiden Finalheat-Tagen stand ein nationaler Skicross-Rennläufer im sogenannten großen Finale. Am Samstag belegte Niklas Bachsleitner (SC Partenkirchen) da Rang vier, am Sonntag schaffte Tobias Müller (SC Fischen) mit Platz drei sogar den Sprung aufs Podest.

Aber auch mit seiner Leistung muss sich der 27-jährige Holzkirchner nicht verstecken. Auch wenn am Samstag bereits im Achtelfinale Schluss war, zeigte er am Sonntag einige sehr gute Fahrten und gewann schließlich das kleine Finale. Damit wird er am ersten Wettkampf-Tag insgesamt auf Platz 19 gewertet, am zweiten auf dem ausgezeichneten Rang fünf. Angesichts seiner eher schwachen Resultate in Idre Fjälls in den vergangenen Jahren, zeigt sich Wilmsmann diesmal „nicht unzufrieden“.

Am Samstag waren es lediglich ein, zwei kleinere Fehler, die ihm im Achtelfinale unterlaufen sind. „Da hilft alles nichts, da wirst du sofort geschnupft und das Rennen ist für dich gelaufen.“ So schied er dann auch hinter seinem Teamkollegen Daniel Bohnacker und dem Schweden David Mobaerg an dritter Stelle liegend aus.

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DSV-Skicrosser reisen direkt nach Österreich

Wesentlich besser liefen die Finalheats am Sonntag: „Da bin ich dann auch mit den Starts besser zurechtgekommen.“ Relativ problemlos meisterte er das Achtelfinale, wo er hinter dem Franzosen Morgan Guipponi als Zweiter eine Runde weiter kam. Auf Guipponi traf Wilmsmann auch im Viertelfinale. Hier schlug er vor allem seinen Teamkollegen Niklas Bachsleitner aus dem Feld und wurde diesmal hinter dem Schweden Erik Mobaerg Zweiter. Der hatte dann auch im Halbfinale die Nase vorn, gefolgt von dem Italiener Simone Deromedis. Aussichtsreich lag der Holzkirchner in der Mitte des Feldes, als er mit dem Japaner Ryo Sugai ins Gehege kam. Fatal war für beide der Ausgang der kurzen Auseinandersetzung, denn beide schieden auf den Plätzen drei und vier liegend aus.

Damit stand Wilmsmann zusammen mit Sugai, dem Österreicher Mathias Graf und dem Kanadier Jared Schmidt im kleinen Finale. Hier sah alles nach einem Start-Ziel-Sieg des Deutschen aus. Doch der Kanadier holte auf den letzten Metern noch einmal mächtig auf, sodass schließlich das Zielfoto entscheiden musste. Und um die Länge seines weit vorgereckten Zeigefingers blieb Rang fünf letztlich im bayerischen Oberland. Relativ zufrieden zeigt sich der heimische Skicrosser mit dem bisherigen Verlauf des Winters: „Ich mache mir da keinen Stress und bin überzeugt, dass es sich früher oder später heuer noch mit einem Podiumsplatz für mich ausgeht.“

Unmittelbar vor den Weltmeisterschaften im georgischen Bakuriani (19. Februar bis 5. März) steht Mitte Februar noch ein Weltcup auf der Reiteralm nahe Schladming (Steiermark) auf dem Renn-Programm. Da die deutschen Crosser zuvor höchstwahrscheinlich zu Trainingszwecken noch einen Europacup auf der Reiteralm bestreiten werden, sind sie direkt von Schweden nach Österreich gereist. esc

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