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Durchgesetzt hat sich der SC Wall, hier Florian Stoib (r.), in seiner ersten Partie der neuen Saison.

A-Klasse: Guter Start für Miesbach II, Parsberg und Wall

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Der SV Miesbach II, der SV Parsberg und der SC Wall haben in der neuen Saison der A-Klasse erste Ausrufezeichen gesetzt. Hier gibt‘s die Spieltagsübersicht.

Landkreis – In den Fußball-A-Klassen haben der SV Miesbach II, der SV Parsberg und der SC Wall erste Ausrufezeichen gesetzt. Miesbach erkämpfte sich ein Unentschieden gegen den SV Bayrischzell, Parsberg setzte sich gegen Waakirchen durch und der SC Wall schlug Arget. Außerdem drehten die SF Fischbachau die Partie beim FC Real Kreuth II. Und auch der TSV Hartpenning gewann sein erstes Spiel in der A-Klasse 4. Bereits am Donnerstag hatte der TSV Irschenberg beim TSV Bad Wiessee gewonnen (wir berichteten).

SV Miesbach II – SV Bayrischzell 2:2 (2:0)

Tore: 1:0 (22.) Städter, 2:0 (26.) Pötzinger, 2:1 (52.) Helisch, 2:2 (71.) Pritzl.

Der SV Bayrischzell ist mit einem 2:2-Unentschieden beim SV Miesbach II nicht optimal in die A-Klasse gestartet. Mit dem Ergebnis kann Sebastian „Wacco“ Schmid, Trainer des Absteigers, aber leben. Denn im ersten Durchgang sah es nicht nach einem Punktgewinn für die Gäste aus. Niklas Städter köpfte die Platzherren in Front, ehe Josef Pötzinger nachlegte. So entstand eine 2:0-Halbzeitführung für die Miesbacher. „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, sagt ihr Coach Stefan Feicht. „Auch wenn wir in der zweiten Halbzeit keinen Zugriff mehr aufs Spiel hatten.“ Nach dem Seitenwechsel übernahm nämlich Bayrischzell das Geschehen und kam verdient zum Ausgleich. „Wir hätten sogar noch gewinnen können“, sagt Schmid. „Aber wenn du mal 2:0 zurückliegst, dann kannst du mit einem Punkt leben.“

FC Real Kreuth II – SF Fischbachau 2:3 (1:0)

Tore: 1:0 (18.) Erlacher (FE), 1:1 (65.) Kraushofer, 1:2 (67.) Isenmann, 1:3 (77.) Bucher, 2:3 (88.) Wrba.

Die Sportfreunde Fischbachau haben bei der Kreisliga-Reserve des FC Real Kreuth mit 3:2 gewonnen. Kreuths Trainer Stefan Rachel sah ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Dabei kamen die Platzherren besser ins Spiel und gingen durch einen Foulelfmeter in Front. „Wir waren in der ersten Halbzeit besser und sind verdient in Führung gegangen“, meint Rachel. Erst nach dem Kabinengang wendete sich das Blatt, und nach einem clever ausgeführten Freistoß glich Korbinian Kraushofer aus. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann Fußball gespielt, mit einfachen, kurzen Pässen“, freut sich Fischbachaus Trainer Michael Kellerer über die Leistung seiner Elf. So gingen die Gäste folgerichtig mit 2:1 und zehn Minuten später mit 3:1 in Führung, ehe kurz vor Schluss noch der Anschlusstreffer für Kreuth fiel. „Der kam aber leider zu spät“, sagt Rachel.

SV Parsberg – SV Waakirchen-M. 2:1 (2:0)

Tore: 1:0 (17.) Schweinsteiger, 2:0 (32.) Möckl, 2:1 (61.) Giglberger.

Der SV Parsberg ist gegen den SV Waakirchen-Marienstein mit einem Sieg in die neue Saison gestartet. „Wir haben von Anfang an gut gespielt und uns viele Chancen erarbeitet“, findet SVP-Abteilungsleiter Leo Kameter. So war die 2:0-Halbzeitführung für die Gastgeber verdient. „In der zweiten Halbzeit hat Waakirchen richtig gut angefangen.“ So sieht das auch Waakirchens Coach Vincent Lechner. „Die erste Halbzeit war von uns grottig“, schimpft er. „Die zweite Hälfte dann besser. Da haben wir immer wieder schöne Spielzüge gehabt.“ Mehr als der Anschlusstreffer durch Sebastian Giglberger sprang für die Waakirchner allerdings nicht heraus. Florian Eybel vergab zudem einen Handelfmeter. „Das war ein ganz wichtiger Sieg zum Auftakt“, meint Kameter.

SV Warngau – Baiernrain/D’zell 0:2 (0:0)

Tore: 0:1 (55.), 0:2 (90.3). Gelb-Rot: Rohm (33./SVW/wdh. Foulspiel).

Der SV Warngau musste im Heimspiel gegen die SG Bayernrain/Dietramszell eine bittere 0:2-Niederlage hinnehmen. „Wir haben unkonzentriert angefangen“, hadert Torhüter Michael Sonnleitner. Hinten etwas zu wackelig und nach vorne nicht konsequent genug. „Wir hatten am Anfang gleich zwei gute Chancen, aber kein Tor erzielt.“ Nach einer guten halben Stunde sah dann Niklas Rohm die Ampelkarte. „Richtig unnötig“, ärgert sich Sonnleitner. Aber auch in Unterzahl gaben sich die Platzherren nicht auf und arbeiteten weiter nach vorne. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein richtig gutes Spiel gemacht.“ Sogar ein Chancenplus hatte der SVW zu verbuchen. Effizienter waren allerdings die Gäste, die durch einen Sonntagsschuss in den Winkel in Front gingen und kurz vor Abpfiff durch einen vollendeten Konter auf 2:0 erhöhten.

SC Wall – SV Arget 2 :0 (0:0)

Tore: 1:0 (59.) Gemmer, 2:0 (66.) Helminger.

Einen etwas überraschenden Sieg hat der SC Wall im Heimspiel gegen den SV Arget eingefahren. Mit 2:0 setzte sich die junge Waller Truppe durch. „Das war eine ganz starke Teamleistung meiner Jungs, die bis zur letzten Minute gekämpft haben“, lobt Neutrainer Sepp „Bobby“ Bernöcker seine Elf. „Wie vermutet hatte Arget zwar mehr Spielanteile, aber wir haben immer wieder Nadelstiche nach vorne gesetzt.“ Im zweiten Durchgang waren dann binnen sieben Minuten zwei Nadelstiche erfolgreich: Andreas Gemmer und Korbinian Helminger (FE) erzielten die Treffer der Waller. „Wir haben mit unserem Stellungsspiel und durch Verschieben Arget viele Räume zugestellt, das hat die Mannschaft super gemacht“, stellt Bernöcker auch die Umsetzung der taktischen Vorgaben seines Teams in den Vordergrund. „Ich hätte vor dem Spiel ein Unentschieden sofort unterschrieben. Aber so ist es ein perfekter Fußballnachmittag für uns.“

TSV Hartpenning – SC Deining 1:0 (1:0)

Tor: 1:0 (34.) Noderer.

Zum Auftakt in die A-Klassen-Saison hat der TSV Hartpenning zuhause gegen den SC Deining mit 1:0 gewonnen. Im ersten Durchgang entwickelte sich die Partie auf Augenhöhe. „Da hatten wir bei einer Aktion richtig Glück, dass der Schiedsrichter keinen Elfmeter gegen uns gepfiffen hat“, meint TSV-Coach Werner Klinke. In der Folge allerdings erarbeiteten sich auch die einzigen Landkreis-Vertreter der A-Klasse 4 erste Tormöglichkeiten. Lukas Noderer nutzte noch im ersten Durchgang eine der Chancen und so verbuchten die Hartpenninger zum Seitenwechsel eine knappe Führung. Auch danach gab es Torchancen auf beiden Seiten. „Wir haben bis zum Ende zittern müssen“, erzählt Klinke. Immer wieder kamen die Gastgeber zu Kontern, die jedoch allesamt ungenutzt blieben. „Wir haben einfach den Sack nicht zugemacht“, hadert Klinke. Nichtsdestotrotz steht nach 90 Minuten der erste Dreier für den TSV. 

emi

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