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Eine perfekte Veranstaltung war der 30. Alpentriathlon Schliersee.
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Massenstart: Zuerst gingen die männlichen Teilnehmer ins Wasser, in der zweiten Welle die Frauen, Senioren und Staffelteilnehmer.
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Eine perfekte Veranstaltung war der 30. Alpentriathlon Schliersee.

Jubiläumsveranstaltung in Schliersee

Alpentriathlon: Lauter wuide Hund

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Zum 30. Mal fand am Sonntag der Alpentriahtlon in Schliersee statt. 694 Athleten hatten sich zu der Jubiläumsveranstaltung angemeldet, 496 kamen ins Ziel. Neben einigen Triathlon-Profis waren vor allem Hobby-Athleten und Starter aus dem Landkreis dabei.

Schliersee – Grünblau glänzt der Schliersee, eine leichte Brise weht, der Himmel ist weiß-blau: Besser als am Sonntagvormittag hätten die Bedingungen für den 30. Alpentriathlon nicht sein können. „Das Wetter heute ist die Belohnung“, meinte Gunnar Voß von der Communico GmbH aus Bad Tölz. Die Agentur hatte im vergangenen Jahr den Alpentriathlon das erste Mal organisiert – bei der Premiere machte Dauerregen den Wettkampf zu einer echten Herausforderung. Umso größer war die Freude nun bei der Jubiläumsveranstaltung.

So konnten sich auch die sportlichen Leistungen der 496 Finisher sehen lassen. Auch wenn niemand die Bestzeit von Michael Raelert unterbieten konnte: Der Rostocker schaffte 2005 die Olympische Distanz in 1:59 Stunden. Aus dem Landkreis war am Sonntag Andreas Lenz (AK 25) vom Schlierseer Team Geiger Medius Bike Base als Achter am schnellsten. „Die Laufstrecke war noch mal brutal zach“, meinte der Miesbacher im Zielraum am Spitzingsee. „Es hat Spaß gemacht. Aber ich bin froh, dass es rum ist.“

Dem Sieger ging es da anders. Niclas Bock (AK 25) vom Kölner Triathlon Team 01 gönnte sich auf der zehn Kilometer langen Laufstrecke um den Spitzingsee sogar einen kurzen Spaziergang. Den konnte sich der 26-Jährige auch erlauben: Nach dem Schwimmen im Schliersee hatte Bock bereits 50 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Ralf Preissl (Senioren 1). Auf der 40 Kilometer langen Radstrecke durch das Leitzachtal auf den Spitzing baute er diesen auf fast sieben Minuten aus. Am Ende gewann Bock nach 2:07 Stunden. „Es hat heute von vorne bis hinten alles gepasst, und es hat mega Spaß gemacht“, sagte er. Vor allem die Landschaft begeisterte den gebürtigen Kölner. „Ich wohne zwar inzwischen im Allgäu, von daher kenne ich schöne Seite Bayerns. Aber hier ist es schon noch mal schöner.“

Einer, der die Gegend in- und auswendig kennt, ist Markus Geipel (Senioren 2). Bei der 30. Auflage des Alpentriathlons war der Neuhauser das 30. Mal am Start. „1986 ist die Triahtlon-Welle nach Deutschland rübergeschwappt“, erinnert sich der 47-Jährige. „Das waren lauter wuide Hund, und ich wollt’ auch ein wuida Hund sein.“

Das konnte man zumindest am Sonntag auch von Peter Schlickenrieder behaupten: Ohne großes Training gingen der Olympia-Silbermedaillen-Gewinner im Skilanglauf und seine Frau Andrea an den Start. „Wir waren für Dreharbeiten sechs Wochen in Peru und sind erst am Freitag zurückgekommen“, erzählte der Neuhauser. „Beim Laufen hab’ ich’s büßen müssen. Da merkst du jeden Trainingskilometer, der dir fehlt.“ Trotz Seitenstechens kam der 47-Jährige als 49. ins Ziel.

Dort war Gunnar Voß „extrem zufrieden“. „Es ist alles gut gegangen. Es gab auch keine Stürze auf der Radstrecke.“ Knapp 700 Teilnehmer hatten sich zu der Jubiläumsveranstaltung angemeldet. Allein die 550 Voranmelder entsprechen einem Plus von 20 Prozent im Vergleich zu 2015. Voß freut sich daher schon auf das nächste Jahr – und die folgenden. Denn: „Wir haben gerade erst angefangen.“

Alle Ergebnisse gibt es unter www.schliersee-alpentriathlon.de

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