Freuen sich auf den virtuellen Alpentriathlon: Am Start stehen (v.l.) Michael Wörfel, Vorsitzender Skiclub Schliersee, Pressewart Guido Tannenbaum, Martina Pomper, Zweite Vorsitzende des Skiclubs, und Langlauf-Bundestrainer Peter Schlickenrieder.
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Freuen sich auf den virtuellen Alpentriathlon: Am Start stehen (v.l.) Michael Wörfel, Vorsitzender Skiclub Schliersee, Pressewart Guido Tannenbaum, Martina Pomper, Zweite Vorsitzende des Skiclubs, und Langlauf-Bundestrainer Peter Schlickenrieder.

Gegen Uhr, App und den Schweinehund

Alpentriathlon Schliersee läuft heuer virtuell – wann man will, so oft man will

  • vonChristoph Fetzer
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App herunterladen – und dann Schwimmen, Radfahren, Laufen. Eine „Disziplin“ mehr also, so sieht in diesem Jahr der Schlierseer Alpentriathlon aus.

Der eigentliche Wettkampf ist Corona-bedingt abgesagt, deswegen hat sich der Skiclub Schliersee um Martina Pomper, Michael Wörfel, Peter Schlickenrieder und Guido Tannenbaum etwas anderes ausgedacht: ein virtuelles Rennen.

„Diese Virtual Races schießen aus dem Boden“, sagt Pomper, Zweite Vorsitzende des Skiclubs. „Bei uns gibt es allerdings keinen fixen Termin, dafür fixe Strecken.“ Den ganzen Juli haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zeit für den Wettkampf, entweder komplett oder in einzelnen Disziplinen. Es ist nicht nötig, den ganzen Triathlon an einem Stück zu machen. Die Zeiten werden addiert. Wer aber –wie bei einem klassischen Triathlon – hintereinander schwimmt, radelt und läuft und es schafft, dass die Startzeiten aller drei Disziplinen innerhalb von vier Stunden liegen, bekommt eine Zeitgutschrift von drei Minuten.

Voraussetzung ist die App „Strava“

Außer einem Schwimmanzug, einem Rad, Laufschuhen und am besten auch der nötigen Kondition brauchen die Teilnehmer die App „Strava“. Sie registriert die Zeiten. „Wir haben die drei Strecken des Triathlons bei Strava angemeldet“, sagt Pomper, 2019 Fünfte bei den W40 und schnellste Frau im Landkreis. Die App erkennt, wenn die Teilnehmer ein Segment geschwommen, geradelt oder gelaufen sind. Voraussetzung ist, dass sie das Handy mit der gestarteten App dabeihaben oder eine Lauf-Uhr, die sich im Nachhinein mit Strava verbinden lässt.

Der Skiclub Schliersee will mit dem virtuellen Rennen nicht nur geübte Triathleten ansprechen. Deswegen gibt es die Möglichkeit, einzelne der drei Disziplinen zu absolvieren. Auch eine Staffel und eine E-Bike-Wertung werden angeboten. „Das ist dann was für uns“, sagen Skiclub-Vorsitzender Michael Wörfel und Pressewart Guido Tannenbaum unisono. Wörfel wird mit dem E-Bike starten, Tannenbaum läuft in der Staffel. Martina Pomper und Peter Schlickenrieder werden den Triathlon vielleicht zusammen absolvieren. Auch Biathlon-Weltmeisterin Vanessa Hinz will teilnehmen. „Der größte Unterschied ist, dass man einen Rucksack mit Laufschuhen braucht“, sagt Pomper.

Die Schwimmstrecke beginnt an der kleinen Steinmauer 30 Meter nördlich der Bootsanlegestelle in Fischhausen und führt bis zu einem Holz-Stempen an der Bootshütte auf der Süd-Westseite des Sees und zurück. Nach dem Wechsel auf das Fahrrad können die Teilnehmer bis zum Sportgeschäft Berauer einrollen, dort geht es auf der berüchtigten Original-Radstrecke des Triathlons hinauf bis zum Spitzingsattel. Auch die Laufstrecke ist die gewohnte, zum Blecksteinhaus und zurück und anschließend zweimal um den Spitzingsee.

Weitere Infos

Mehr Infos zum virtuellen Alpentriathlon gibt es unter www.skiclub-schliersee.de. Über diese Seite erfolgt auch die Anmeldung. Die Startgebühr beträgt fünf Euro pro Disziplin.

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