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Die Pflicht ruft: Die Uni fordert von Michael Eham mehr Einsatz – das schadet wiederum dem Training.

IN 100 TAGEN ZUM ALPENTRIATHLON

Arbeit statt Training: Eham bleibt am Monitor hängen

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Unser Mitarbeiter Michael Eham hat auf seinem Weg zum Alpentriathlon Schliersee mit unerwarteten Hindernissen zu kämpfen.

Eichstätt/Hausham – Ich sitze im Medienhaus der Universität Eichstätt und schneide an einem Film über die Neuausweisung des Wasserschutzgebiets im Mangfalltal, arbeite am Layout des Magazins unseres Studiengangs und codiere Texte für eine Studie. Diese Woche hält mich mein Studium mehr auf Trab, als für mein Training gut ist. Auch wenn ich nach zehn Stunden Uni ziemlich fertig heimkomme, versuche ich noch eine Laufeinheit einzulegen. Die wahre Kunst ist jedoch nicht, Training und Studium unter einen Hut zu bekommen, sondern bei den Temperaturen nicht aus Versehen im Freibad zu landen.

Am vergangenen Freitag war Halbzeit für meinen Selbstversuch, bei dem ich in 100 Tagen für den Sixtus Schliersee Alpentriathlon fit werden soll. Sicher kann ich’s noch nicht sagen, aber ich glaube, die Chancen, den Triathlon erfolgreich zu beenden, stehen nicht ganz schlecht. Am Samstag bin ich das erste Mal die Fahrradstrecke gefahren, die ich auch im Wettkampf absolvieren muss.

Dabei habe ich ein Rennrad ausprobiert, das mein Jugendtrainer Bernd Marcks noch zuhause hatte. Es ist leichter als mein eigenes und hat etwas andere Maße. Übermorgen treffe ich mich mit Stefan Hütter, Triathlon-Experte und Radlprofi. Er kann mir hoffentlich nicht nur bei der Entscheidung für ein Rennrad helfen, sondern hat vielleicht auch ein paar Trainingstipps, die mir den letzten Feinschliff für die verbleibenden sechs Wochen geben. Bis dahin versuche ich mich auf Uni und Training zu konzentrieren und nicht in den Festen, die die Saison mit sich bringt, zu versinken.

emi

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