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Glückliche Preisträger: Bärbel Aigner und Julius Zinke (r.) freuen sich über den Bayerischen Engagiert-Preis 2019 zusammen mit Laudator Wolfgang Fierek. 

Für ihr Engagement beim Merkur CUP

Bärbel Aigner und Julius Zinke erhalten Preis vom Bayerischen Staatsministerium

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Jahrelang schon zeigen die beiden unermüdliches Engagement beim Merkur CUP. Dafür haben Bärbel Aigner und Julius Zinke am Samstagabend den Engagiert-Preis 2019 erhalten.

München – Zum ersten Mal wurde heuer der Bayerische Engagiert-Preis des Bayerischen Staatsministeriums für besonders eifrige Ehrenamtliche verliehen. Über die Ehrung durften sich auch Julius Zinke aus Hausham und Bärbel Aigner aus Warngau freuen. Die beiden wurden für ihr jahrelanges, unermüdliches Engagement beim Merkur Cup in der Kategorie Ausdauer am Samstagabend in der BMW Welt in München ausgezeichnet.

Seit 2001 ist Aigner ehrenamtlich für den Merkur Cup im Einsatz. Sie kümmert sich um Organisationsabläufe, hilft bei der Turnierplanung und war bei allen Finals im Einsatz. Die Warngauerin moderiert sogar einzelne Kreis- und Bezirksfinals, setzt sich jedes Jahr als Ideengeberin bei der Auswahl der Preise ein und ist beteiligt an der Fairplay-Konzeption des größten E-Junioren-Turniers der Welt. „Fußball ist ihr Sport, hier kennen sie sich bestens aus“, attestierte Schauspieler Wolfgang Fierek, der als Laudator auf der Bühne stand, der Warngauerin. „Fairplay im Sport und auf dem Fußballplatz ist ihr wichtig.“

Das bestätigte Aigner, nachdem sie den Engagiert-Preis 2019 in ihren Händen halten durfte. „Es geht bei jedem Sport im Team um Werte“, sagte sie in der BMW Welt. Und das sei vor allem beim Merkur Cup das Schöne. „Da geht es um Respekt, Teamgeist und Fairness.“ Genauso wichtig sei es aber auch, diese Werte an die Zuschauer und Eltern am Spielfeldrand zu transportieren. Ihrer Meinung nach bräuchten die Kinder auf dem Feld nämlich keine Schiedsrichter. „Die würden das unter sich ausmachen.“

Julius Zinke dagegen war von Beginn des Merkur Cups an dabei, um auf und neben dem Spielfeld zu vermitteln. Wie berichtet, blickt der Haushamer auf 25 Jahre als Schiedsrichter des Turniers zurück. Ehe er nun seine Karriere beim Merkur Cup beendet, bekam auch er den Preis des Bayerischen Staatsministeriums verliehen. „Mit 82 Jahren noch immer aktiv im Ehrenamt“, sagte Laudator Fierek, „das ist eine stolze Leistung. Hut ab!“ Zinke verriet sein Rezept für ein Vierteljahrhundert im Dienste des Merkur Cups: „Die Kinder und der Sport haben mich jung gehalten.“

tas

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