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Wieder ein Infekt: Ein Infekt verhinderte den Start von Marinus Veit im letzten Rennen.

Biathlet erkrankt bei der Junioren-WM

Veit will die Enttäuschung wegstecken

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Es bleibt eine Seuchensaison für Marinus Veit – und das im wahrsten Sinn. Der 20 Jahre alte Nachwuchs-Biathlet vom SC Bayrischzell hatte sich immens gefreut, als er völlig unerwartet doch noch für die Junioren-Weltmeisterschaften in Otepää/Estland nachnominiert worden war (wir berichteten).

Doch statt mit guten Platzierungen auf sich aufmerksam machen zu können, wurde er wieder von einer Infektion heimgesucht. Die Folge: Beim Sprint am Samstag über zehn Kilometer brach Veit in der Schlussrunde ein und landete am Ende auf Rang 50. Zum Vergleich: Sein Teamkollege Tim Grotian schoss ebenfalls dreimal daneben, war aber 1,41 Minuten früher im Ziel. Auf die Verfolgung am Sonntag verzichtete Veit, der in der bisherigen Saison bereits mit einem hartnäckigen Infekt zu kämpfen hatte und gerade erst zu den Junioren-Weltmeisterschaften wieder gesund geworden ist.

„Ein Start hat am Sonntag keinen Sinn mehr gemacht“, sagt der Bayrischzeller. „Ich habe schon am Samstagvormittag gemerkt, dass etwas in Anflug ist, aber ich habe es trotzdem probiert.“ Das Risiko sei ja am Saisonende überschaubar gewesen, und die WM-Chance wollte er nutzen. Doch der neue Infekt war stärker. „Mein Immunsystem ist noch nicht so stabil wie gewünscht.“

Trotz der erfolglosen Starts in Otepää – mit der Staffel wurde Veit zum Auftakt nur Sechster – bereut er seine Entscheidung, mit der Mannschaft nach Estland zu fliegen, nicht. „Ich habe viel bei dieser Weltmeisterschaft gelernt“, sagt er. „Dass es manchmal nicht so läuft wie gewünscht, gehört dazu.“

Dies gilt auch mit Blick auf seine zurückliegende Saison, die sehr unbefriedigend verlaufen sei. Krankheitsbedingt schwankten Veits Leistungen deutlich. „Ich hoffe, dass das wieder besser wird“, sagt er. Doch er ist zuversichtlich. „Bislang ist eigentlich alles aufgegangen. Jetzt lief es mal nicht.“

Doch das soll sich in der neuen Saison wieder ändern. Veit will sich auskurieren und dann fit in die Vorbereitung starten. Er glaubt weiterhin an sich: „Ich habe im Junior-Cup angedeutet, zu was es langt, wenn ich zu 100 Prozent fit bin.“

ddy

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