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Es geht wieder los: Vanessa Hinz vom SC Schlierseer steigt am Sonntag in den Biathlon-Weltcup in Östersund ein.

„Ich versuche, mich nicht verrückt zu machen“

Vanessa Hinz startet in siebte Weltcup-Saison

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Die Biathleten eröffnen am Samstag die neue Weltcup-Saison. Vanessa Hinz greift am Sonntag ein und muss sich gegen junge Teamkolleginnen behaupten.

Östersund – Es heißt, ein guter Wintersportler wird im Sommer gemacht. Die Plagerei der Vorbereitung ist für Vanessa Hinz jetzt vorbei. Am Wochenende starten die Biathleten in die Weltcup-Saison 2019/20. Hinz geht mittlerweile in ihre siebte. „Deine eigenen Ansprüche ändern sich einfach“, antwortet Hinz auf die Frage, ob der Druck in dieser Saison größer sei. „Früher wurden wir die jungen Wilden genannt. Das bin ich jetzt nicht mehr.“ Die Jungen, die von unten nachrücken, heißen jetzt Anna Weidel (WSV Kiefersfelden) und Janina Hettich (SC Schönwald).

Vanessa Hinz ohne Verletzung in der Vorbereitung

Den ersten Schritt hat Hinz bereits im September gemacht, als sie sich bei der Deutschen Meisterschaft für das Weltcup-Team qualifizierte. In der Folge hatte die 27-Jährige leichte gesundheitliche Probleme. „Da bin ich in ein kleines Loch gefallen“, sagt die Schlierseerin. Mit den Monaten davor, gerade über den Sommer, ist Hinz allerdings sehr zufrieden. „Ich bin ohne Verletzungen und ohne Krankheiten durchgekommen und habe mich bis zur Deutschen Meisterschaft richtig gut gefühlt.“

Nach dem letzten zweiwöchigen Trainingsaufenthalt in Sjusjoen (Norwegen) und Vorbereitungswettkämpfen, blieb Hinz noch eine Woche länger in Norwegen, da dort die Trainingsbedingungen besser waren. In den Vorbereitungswettkämpfen – einem Sprint und einem Massenstart – wurde sie 23. und 15. „Das waren schnelle Trainings mit Startnummer“, sagt die 27-Jährige.

Vanessa Hinz blieb vergangene Saison hinter Erwartungen zurück

Hinz war im Anschluss noch einmal ein paar Tage zuhause und am Biathlon-Stützpunkt in Ruhpolding. Am Schliersee tankte sie ein bisschen Sonne, ehe es jetzt zur ersten Weltcup-Station Östersund (Schweden) wieder nach Skandinavien ging.In der vergangenen Saison fand dort die Weltmeisterschaft statt. Hinz kam dabei nicht über einen 19. Platz im Einzel hinaus, doch mit der deutschen Mixed-Staffel holte sie die Silbermedaille.

Auch im Weltcup blieb Hinz in der vergangenen Saison hinter den Erwartungen zurück. Am Ende stand Platz 27 im Gesamtweltcup. „Das wird natürlich nicht leichter von Jahr zu Jahr“, sagt Hinz. „Aber jeder Weltcup-Start ist eine neue Chance.“ An etwas Speziellem gefeilt hat die Schlierseerin nicht. „Man muss eigentlich an allem Feilen – egal ob Laufen oder Schießen“, sagt Hinz. „Die einen Wochen legt man mehr Wert auf die 2:1-Technik, an anderen Tagen mehr aufs Schießen, die Abläufe oder schnell zum ersten Schuss zu kommen.“

Vanessa Hinz startet am Sonntag im Sprint

Nun zeigt sich, was die Vorbereitung gebracht hat. Am Samstag findet eine Single-Mixed-Staffel statt, bei der Franziska Preuss und Erik Lesser für Deutschland an den Start gehen. In der Mixed-Staffel starten Karolin Horchler, Denise Herrmann, Benedikt Doll und Simon Schempp. Am Sonntag steigt dann auch Hinz in den Weltcup-Zirkus ein, wenn es im Sprint um die ersten Punkte im Gesamtweltcup geht. „Ich freue mich auf die Rennen und versuche, mich nicht verrückt zu machen.“

emi

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