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Nicht mehr aufzuholen war für Vanessa Hinz der Rückstand vom Schießen. 

Schlierseerin versagen Nerven

Vanessa Hinz hat wieder Probleme mit dem Schießen

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Drei Nachlader reichen Vanessa Hinz. Bei der Staffel in Ruhpolding muss die Schlierseerin gleich zwei Mal in die Strafrunde.

Ruhpolding – Man könnte mittlerweile sagen, dass auf jedes gute Rennen von Vanessa Hinz ein schlechtes folgt. Nach dem achten Platz im Sprint am Mittwoch, folgte am Freitag beim Weltcup in Ruhpolding ein ernüchternder Auftritt in der Staffel. Die Schlierseerin musste zwei Mal in die Strafrunde, das deutsche Team sich zum dritten Mal in dieser Saison mit Rang vier begnügen.

Vanessa Hinz übernahm auf Position vier

Hinz ging bei der Staffel-Generalprobe für die Weltmeisterschaften als dritte Läuferin ins Rennen. Die 27-Jährige übernahm von Franziska Preuß als Vierte mit zehn Sekunden Rückstand auf die führenden Französinnen. Dann sorgte Hinz für eine Runde sogar für Hoffnungen auf den ersten Staffel-Erfolg: Nach einer perfekten Schießeinlage im Liegen kam die Schlierseerin als Führende an den Stehendanschlag.

Drei Nachlader reichen Vanessa Hinz nicht

Dort angekommen, versagten der 27-Jährigen allerdings die Nerven. Selbst drei Nachlader reichten nicht, um alle Scheiben zu treffen, sodass zweimal schwarz zu sehen war. „Ich habe mich selber schwergetan“, hadert Hinz, die nach dem Rennen die Fehler analysierte. „Ich bin falsch gestanden und habe dadurch die Hüfte verdreht.“ Die beiden Strafrunden kompensierte Schlussläuferin Denise Herrmann zwar nicht komplett, sorgte mit Platz vier immerhin noch für einen versöhnlichen Abschluss.

„Wir waren das erste Mal in der Saison konkurrenzfähig. Und sieben von acht Schießen waren nahezu perfekt“, sagt Hinz enttäuscht. Für das Verfolgungsrennen am Sonntag hat sie wieder eine gute Ausgangsposition, sie geht als Achte in die Loipe.  

emi

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