Vanessa Hinz sieht ihre Verletzung positiv.
+
Vanessa Hinz sieht ihre Verletzung positiv.  

Vanessa Hinz nach Verletzung auf gutem Weg – Hoffnung für Scherer

Hinz trainiert wieder und hofft auf stabile Saison

  • Sebastian Schuch
    vonSebastian Schuch
    schließen

Nach ihrer Sprunggelenksverletzung befindet sich Biathletin Vanessa Hinz auf dem Weg der Besserung. Sie hofft, eine stabile Saison hinlegen zu können.

Landkreis – Die Schlierseer Biathletin Vanessa Hinz befindet sich nach ihrem Bänderriss im Sprunggelenk (wir berichteten) auf einem sehr guten Weg zurück zu alter Stärke. „Eigentlich ist es mir immer ganz gut gegangen“, erklärte die 28-Jährige gestern bei einem Online-Pressegespräch des Deutschen Skiverbandes (DSV).

Wenige Wochen nach der Verletzung Ende August habe sie langsam das Training wieder aufgenommen, sei viel Mountainbike und Rennrad gefahren – „ohne Clips“, wie sie mit einem Lachen betonte. Kurz darauf sei auch das Laufen in klassischem Stil wieder möglich gewesen – mit getaptem Fuß versteht sich.

Mittlerweile kann die Schlierseerin am Stützpunkt in Ruhpolding auch wieder Skaten. „Anfangs hatte ich Probleme, da ich mit links nicht so gut abdrücken konnte. Das hat wehgetan“, sagte Hinz. Auch aktuell schwelle der Fuß nach dem Training manchmal noch an, „aber das Band ist wieder dran“.

Ihre Ziele für den kommenden Winter hätten sich durch die Verletzung auch nicht verändert. „Von den sechs Wochen war ich vier Wochen sehr, sehr positiv.“ Vielleicht, hofft die 28-Jährige, hat der Bänderriss am Ende sogar etwas Gutes. „Vielleicht wäre ich jetzt schon zu fit, weil ich mich vor der Verletzung gut gefühlt habe.“ Im Großen und Ganzen glaube sie aber nicht, dass die Auswirkungen im Winter spürbar seien.

Stefanie Scherer darf auf Weltcup-Starts hoffen

Konkrete Ziele setzt sich die Schlierseerin für die im November startende Weltcup-Saison nicht. „Ich will einfach mal stabiler durch die Saison. Letztes Jahr war es schwer am Anfang“, erinnerte sie sich. Aber gleichzeitig wäre eine Medaille bei der WM in Kontiolahti, wo sie im März 2018 ihren ersten Weltcup-Sieg feierte, natürlich ein weiteres Highlight.

Hoffnungen auf weitere Weltcup-Starts darf sich derweil auch Stefanie Scherer (24) aus Wall machen. Damen-Disziplintrainer Kristian Mehringer betonte in dem Pressegespräch, dass die Biathletinnen sehr eng beisammen seien. Das habe sich auch bei den Deutschen Meisterschaften, bei denen Scherer Fünfte (Einzel), Sechste (Sprint) und Siebte (Verfolgung) wurde (wir berichteten), gezeigt. „Es ist wichtig, dass sich mehrere Athletinnen anbieten“, betonte Mehringer mit Blick auf den Weltcup-Kader. Es sei möglich, dass gute Leistungen im IBU-Cup erneut mit Weltcup-Starts belohnt werden.

Auch interessant

Kommentare