Am Schießstand will Vanessa Hinz in Staffel und Massenstart wieder überzeugen.
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Am Schießstand will Vanessa Hinz in Staffel und Massenstart wieder überzeugen.

Staffeln am Samstag, Massenstarts am Sonntag

Hinz und Peiffer haben noch vier Medaillenchancen

  • vonMichael Eham
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Beim großen Finalwochenende der Biathlon-WM auf der Pokljuka haben Vanessa Hinz und Arnd Peiffer noch insgesamt vier Chancen auf eine Medaille - jeweils in der Staffel und im Massenstart.

Landkreis/Pokljuka – Es geht ins große Finalwochenende der Biathlon-Weltmeisterschaften auf der slowenischen Pokljuka. Dabei sind vor allem die Staffeln gefordert, ihre Medaillen aus dem Vorjahr zu verteidigen oder gar weiter zu veredeln. Für die Schlierseerin Vanessa Hinz und den Wahl-Holzkirchner Arnd Peiffer stehen noch jeweils zwei Rennen auf dem Programm.

Am Samstag finden die beiden Staffelwettbewerbe statt: Die Damen gehen um 11.45 Uhr auf die Strecke, die Herren um 15 Uhr. Am Sonntag dann geht es für Hinz um 12.30 Uhr in den Massenstart, Peiffer folgt um 15.15 Uhr.

Für das deutsche Biathlonteam läuft die aktuelle WM noch nicht wirklich erfolgreich, bisher gewann nur Peiffer im Einzel eine Medaille (wir berichteten). Nach einem fehlerfreien Auftritt am Schießstand wurde der 33-Jährige Vizeweltmeister. Damit sind die Verantwortlichen um den Sportlichen Leiter Bernd Eisenbichler grundsätzlich „nicht zufrieden“, denn man fahre ja schließlich zur WM, „um Medaillen zu gewinnen“.

Davon hätten natürlich gerne mehr, aber „deshalb ist die Stimmung nicht schlecht“, sagt Hinz, für die die WM mit Blick auf die bisherige Saison relativ zufriedenstellend läuft. Die Biathletin vom SC Schliersee zeigte im Sprint (Platz zwölf) und in der Verfolgung (Platz sechs) ihre besten Saisonleistungen. „Damit bin ich sehr zufrieden“, erklärt die 28-Jährige, die im Einzel am Dienstag 33. wurde, womit sie ein wenig hadert. „Mich ärgern vor allem die drei Fehler.“

Hinz startet in Staffel auf eins, Peiffer auf drei

Zwar geht die deutsche Damenstaffel nicht mehr als allergrößte Favoritin ins Rennen – zu stark ist die Konkurrenz aus Norwegen –, meldet aber dennoch Ansprüche auf eine Medaille an. „Wir wollen auf dem Podium stehen“, sagt Hinz, die das Team als Startläuferin anführt. In den bisher vier Staffeln des Winters lieferte das DSV-Team nämlich die stärksten Ergebnisse, weshalb es mit der Startnummer eins ins Rennen geht. Außerdem haben die Damen eine Silbermedaille zu verteidigen.

Arnd Peiffer hat auf der Pokljuka bereits eine WM-Medaille gewonnen.

Bei den Männern, bei denen Peiffer als Dritter in die Loipe geht, hat die zu verteidigende Medaille mit Bronze zwar eine andere Farbe. Angesichts der bisherigen WM-Leistungen wären sie aber wohl auch damit zufrieden. Und für beide Teams ist mit dem Weltmeistertitel noch Luft nach oben.

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