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Voll auf Angriff fuhren Christian Grasmann (l.) und Jesper Mørkøv bei dem Sechstagerennen in Bremen.

Christian Grasmann stark beim Sechstagerennen von Bremen

Mit vollem Angriff noch auf Platz drei

Das Leistungsniveau war hoch – die Teams haben sich nichts geschenkt: Erneut haben sich die Radsportler der Maloja Pushbikers, dem Profiteam des RSV Irschenberg, bei einem der spannendsten Sechstagerennen einen Podiumsplatz erkämpft.

Christian Grasmann sicherte sich mit Jesper Mørkøv (ÖVB) in Bremen Platz drei. Der Sieg ging an Kenny de Ketele und Theo Reinhardt (Team swb) vor Achim Burkart und Yoeri Havik (X-Tip/Die Spielemacher). Maximilian Beyer kam mit Andreas Graf (Atlantic Gruppe) auf Rang sieben.

Bremen ist ein gutes Pflaster für die Irschenberger: Vor zwei Jahren hatte Grasmann hier gewonnen, damals mit dem jetzigen Sieger, dem Belgier de Ketele. Im vergangenen Jahr ging der Sieg an den Ex-Pushbiker Marcel Kalz mit seinem Partner Iljo Keisse.

Die Spannung war diesmal besonders hoch, denn nicht weniger als fünf Teams kamen vor dem Showdown noch als Gesamtsieger infrage. Der enge Gesamtstand – kombiniert mit der Kürze der Bremer Bahn – ergab eine ungemein spannende und abwechslungsreiche Final-Jagd. Immer wieder änderte sich die Rennsituation auf dem 166 Meter langen Oval.

Alle fünf Teams lagen in der Nullrunde knapp beieinander. „Die ersten Tage gab es immer einen Wechsel in der Tagesführung. Jeder Fahrer hatte mal einen Hänger“, erklärt Teamchef Grasmann die Leistungsdichte. „Diesmal ist aber keiner kaputtgegangen, wie es sonst immer der Fall ist.“

Der Pushbiker und sein Teamkollege wollten nach ganz oben. „Wir haben uns voll auf die letzten zwei Tage konzentriert“, sagt Grasmann. „Wir hatten vorher einfach zu wenig Punkte eingefahren, lagen immer auf Rang vier oder fünf. Also war unsere Marschroute am Schluss rabiat: voller Angriff.“ Die Taktik ging auf.

Die nächste Station für die Maloja Pushbikers ist das Berliner Sechstagerennen, bei dem Grasmann ab Donnerstag, 25. Januar, mit seinem Ex-Teamkollegen Leif Lampater an den Start geht.

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