Gut anziehen musste sich Max Ploschka.
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Gut anziehen musste sich Max Ploschka.

Max Ploschka läuft in Hamburg ersten Ironman

Dem Schietwetter getrotzt

Die längste Wechselzone der Welt durchlief Max Ploschka vom Geiger Medius Bike Base Team beim Hamburger Marathon über die Ironman-Distanz.

Irschenberg – Die Bedingungen für seinen ersten Triathlon über die Ironman-Langdistanz hatte sich Max Ploschka vom Geiger Medius Bike Base Team aus Irschenberg bestimmt anders vorgestellt. Aber ganz unvorbereitet dürfte ihn das typische Hamburger Wetter mit 15 Grad und Nieselregen beim Wettkampf in der Hansestadt nicht getroffen haben.

Ploschkas Anspannung vor dem Start wurde durch erwartungsvolles Schweigen und spannungsgeladene Musik weiter verstärkt. Bei Nebel ging es um 6.45 Uhr in der Früh vom Jungfernsteg auf die 3,8 Kilometer in der gerade mal 17 Grad kalten Binnenalster. Nach 1:02 Stunden erreichte Ploschka den Schwimmausstieg – dank des Neoprenanzugs war die Strecke halbwegs erträglich, doch die Finger waren ziemlich kalt. Also rein in die Handschuhe. „Alles anziehen, was der Wechselbeutel hergibt: Ärmlinge, Jacke, mit warmen Händen ging das auch schon besser.“

Ploschka mit Finish zufrieden

Nach der offiziell längsten Wechselzone der Welt schwang er sich aufs Rad, 180 Kilometer galt es zu bezwingen. Was gar nicht so einfach war, denn Kälte und Wind forderten ihren Tribut. „Durch die nasse Radstrecke mussten die Athleten in den Kurven fast komplett abbremsen, um keinen Sturz zu riskieren“, erklärt Ploschka. Zudem mussten viele Starter unterkühlt aufgeben. Nach 5:19 Stunden im Sattel war das Zittern für den Geiger-Medius-Athleten vorbei.

Der abschließende Marathon führte an der Außenalster entlang Richtung Eppendorf. Auch hier forderte der Regen den Triathleten zusätzliche Kraft ab. Nach 3:50 Stunden und insgesamt 10:27:53 Stunden erreichte Ploschka das Ziel am Rathaus und darf sich nun Ironman nennen. „Unter den gegebenen Umständen und bei dem Hamburger Schietwetter bin ich mit meinem Finish mehr als zufrieden.“

Schnellster Triathlet in Hamburg war Lars Wichert mit 8:12:43 Stunden, bei den Frauen gewann Laura Zimmermann mit 8:54:31 Stunden.  mm

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