Nach Silber im Vorjahr gewann Pia Grünewald vor Teamkollegin Magdalena Fuchs (l.) und Hanna Geiser vom RSC Biberach.
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Nach Silber im Vorjahr gewann Pia Grünewald vor Teamkollegin Magdalena Fuchs (l.) und Hanna Geiser vom RSC Biberach.

RSV Irschenberg dominiert Einzelzeitfahren – Sieg auch beim Spee-Cup in Genthin

Doppelsieg bei Deutscher Meisterschaft für RSV Irschenberg

  • Sebastian Schuch
    VonSebastian Schuch
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Die Titelsammlung wächst und wächst: Der RSV Irschenberg feierte bei den Deutschen Meisterschaften der U17 im Einzelzeitfahren einen Doppelsieg - und weitere Erfolge.

Irschenberg – Die Straßensaison der Radsportler neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Während das Profi-Team der Maloja Pushbikers bei seiner „Grand Tour“ unterwegs ist (wir berichteten), feierte der Nachwuchs vom RSV Irschenberg einige Erfolge.

Deutsche Meisterschaft Einzelzeitfahren

Nach Silber im Vorjahr glänzte die Medaille von Pia Grünewald bei den Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren der U17 in Langenhagen dieses Mal Gold. Mit 15:37,50 Minuten setzte sie die Bestzeit auf der 10,5 Kilometer langen Strecke mit U-Turn. Und der RSV durfte noch weiter jubeln: Magdalena Fuchs sicherte sich mit 15:39,55 Minuten Silber, Doppelsieg für Irschenberg. Dritte wurde Hanna Geiser vom RSC Biberach, die Führende der Bundessichtungswertung Straße, mit 15:46,88 Minuten. Antonia Betzinger, die zum jüngeren Jahrgang gehört und sich auch Podestchancen ausgerechnet hatte, wurde mit 16:05,16 Minuten starke Siebte der insgesamt 42 Starterinnen.

Volle Attacke fuhr Pia Grünewald bei der Deutschen Meisterschaft im Einzelzeitfahren.

Einen ebenfalls vorzeigbaren 16. Platz fuhr Maximilian Weiß in der männlichen U17 ein. Er benötigte für die Strecke 14:27,92 Minuten. Schnellster der 86 Fahrer in der Wertung war Lui Bengeldsorf vom RSC Cottbus mit 13:32,57 Minuten.

Spee-Cup Genthin

Noch vor der Deutschen Meisterschaft im Einzelzeitfahren feierten Grünewald und Fuchs einen Sieg im U17-Paarzeitfahren im Rahmen des 30. Spee-Cups in Genthin. Als Vorjahressiegerinnen gingen die beiden auch als Favoritinnen auf die 20 Kilometer lange Strecke, die von Genthin nach Bensdorf, also von Sachsen-Anhalt nach Brandenburg, und zurück führte. Und dieser Rolle wurde das Irschenberger Duo, das als Team Bayern I startete, mehr als gerecht. Mit 29:36,54 Minuten hatten Grünewald und Fuchs über 30 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierten.

Bei den U17-Junioren wurde in Genthin außerdem die Deutsche Meisterschaft im Mannschaftszeitfahren ausgetragen. Maximilian Weiß startete gemeinsam Markus Gloning (E-Racers Top Level Augsburg), Linus Scheitinger (RSV Rosenheim) und Louis Klimsa (Die Schwalben München) als Team Bayern. 53:48,58 Minuten bedeuteten nach 40 Kilometern Rang acht beim souveränen Sieg des Teams Brandenburg I (50:39,62).

Bayerische Straßenmeisterschaft

Eine Medaille bejubeln durfte Maximilian Weiß dafür bei der Bayerischen Straßenmeisterschaft in Passau. Nach 48 Kilometern und mehreren Ausreißversuchen musste er sich im Schlusssprint knapp geschlagen geben. Mit 1:12:26,13 Stunden fehlte ihm nicht einmal eine Sekunde auf den Sieger Julius Gindhart vom TSV Oberammergau (1:12:15,34). In der U15 belegte Fredrik Treff mit 59:02,06 Minuten den siebten Platz, nur sechs Hunderstel hinter Niclas Look von der Équipe vélo. Bayerischer Meister wurde Max Ebrecht (54:51,29/Die Schwalben München). Fünfter in der U13 wurde Sebastian Weiß mit 30:47,56 Minuten hinter dem bayerische Meister Nico Brandl (29:19,68/RSV Grafenau). Sieger der U19 wurde Anton Stadler mit 1:24:33 Stunden, allerdings wurde das Rennen nicht als Bayerische Meisterschaft gewertet.

Sichtungsrennen des BDR

Parallel zur Bayerischen Straßenmeisterschaften waren vier U17-Mädchen des RSV – Grünewald, Fuchs, Betzinger und Lilly Walter – bei einem Sichtungsrennen des Bundes Deutscher Radfahrer im Rahmen der Deutschland Tour mit internationaler Beteiligung im Einsatz. Am ersten Tag stand ein Rundstrecken-Rennen mit vier Runden um Erlangen auf dem Plan, am zweiten ein Straßenrennen über 52 Kilometer bei Nürnberg. An beiden Tagen gingen die Siege an Italienerinnen, denen aus Irschenberger Sicht Betzinger mit den Plätzen sechs und zwölf am ehesten Paroli bot. Grünewald (28/28), Fuchs (31/27) und Walter (33/32) schienen dagegen Respekt vor der aggressiven Fahrweise der Italienerinnen gehabt zu haben. Dennoch war es für das Quartett eine tolle Erfahrung, auch mal wieder vor Fans zu fahren.

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