Auf Asphalt liegt Stefanie Scherer (SC Wall) nicht so gerne, Schnee ist der 23-Jährigen lieber.
1 von 3
Auf Asphalt liegt Stefanie Scherer (SC Wall) nicht so gerne, Schnee ist der 23-Jährigen lieber.
Muss noch kämpfen: Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld) wurde am Arber zwei Mal Neunter.
2 von 3
Muss noch kämpfen: Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld) wurde am Arber zwei Mal Neunter.
Die Anstrengung hat sich gelohnt: Vanessa Hinz (SC Schliersee) holte am Wochenende gute Ergebnisse.
3 von 3
Die Anstrengung hat sich gelohnt: Vanessa Hinz (SC Schliersee) holte am Wochenende gute Ergebnisse.

Kampf um Qualifikation für den Weltcup

Durchwachsene Ergebnisse für Landkreis-Biathleten bei DM

  • schließen

Vanessa Hinz ist mit ihrem Abschneiden bei den Deutschen Biathlon-Meisterschaften zufrieden. Stefanie Scherer und Arnd Peiffer müssen noch zulegen.

Bayerisch Eisenstein – Jahr für Jahr finden die Deutschen Biathlon-Meisterschaften schon im September auf Skirollern und Asphalt statt. Der erste Teil ist nun Geschichte. Wichtig für die Athleten ist die Deutsche Meisterschaft für die Qualifikation der Teams für den Europa-, IBU-, und Weltcup. Ein zufriedenstellendes Ergebnis legte dabei die Schlierseerin Vanessa Hinz aufs Parkett. Sie wurde am Arber im Sprint Siebte, machte beim Verfolgungsrennen vier Plätze gut und lief noch aufs Podest. Stefanie Scherer (SC Wall) hingegen hadert mit ihrer Leistung – vor allem der im Sprint am Samstag, wo sie 23. wurde. Auch Scherer zeigte im Verfolgungswettbewerb eine bessere Leistung und lief auf Rang 15. Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld), der in Holzkirchen wohnt, wurde sowohl im Sprint als auch in der Verfolgung Neunter.

Vanessa Hinz Beste im Verfolgungsrennen

Hinz kann relativ entspannt in den zweiten Teil der Deutschen Meisterschaften gehen. Zwei Athletinnen werden nach Punkten für das Weltcup-Team nominiert, und die Schlierseerin ist momentan diejenige, mit den zweitmeisten Punkten. Für die Qualifikation zählen die sogenannten Nettozeiten, also die reine Zeit im einzelnen Rennen. So gehen bei der Verfolgung die Biathleten mit dem Rückstand aus dem Sprint an den Start, für die Quali zählt das Verfolgungsrennen dann allerdings als Einzelwettbewerb.

Hinz zeigte in dieser die beste Leistung aller Athletinnen. „Ich bin mit dem ganzen Wochenende, auch mit der Laufleistung beim Sprint, richtig zufrieden“, sagt die 27-Jährige. In den vergangenen Jahren hatte sie vor allem beim Schießen bei der Deutschen immer wieder Probleme. „Dadurch steigt natürlich der Druck, den ich mir selber mache.“

Stefanie Scherer liegt Schnee mehr

Scherer hingegen muss nun eine exzellente Leistung auf den Asphalt bringen, um die Ergebnisse des ersten Teils zu kompensieren. „Ich bleibe trotzdem weiter positiv“, sagt die 23-Jährige. „Ein schönerer Einstieg in die Saison wäre natürlich super gewesen. Aber auf Ski laufen liegt mir mehr.“ Deshalb sieht die Wallerin auch noch Chancen, sich wie vergangenes Jahr im Winter für einige IBU-Cup-Rennen in den Fokus der Trainer zu laufen.

Einmal muss die deutsche Biathlonelite nun noch auf Asphalt an den Start gehen – beim zweiten Teil der Meisterschaften am Wochenende in Ruhpolding.

emi

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Hannes Hinterseers mentaler Kampf am Polarkreis
Hannes Hinterseer mag es gerne etwas härter. Aber das Tromsö Skyrace in Norwegen hat dem Schlierseer alles abverlangt. Trotzdem hat er es auf Platz drei geschafft.
Hannes Hinterseers mentaler Kampf am Polarkreis