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FC Rottach-Egern setzt sich ab

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Auf und davon stürmt der FC Rottach-Egern (in Weiß) in der A-Klasse 3. © Andreas Leder

Der FC Rottach-Egern eilt von Sieg zu Sieg und profitiert von der ersten Saisonniederlage des TSV Schliersee. Das war der Spieltag in der A-Klasse 3:

Landkreis – In der Fußball-A-Klasse 3 musste der TSV Schliersee am Osterwochenende die erste Niederlage in dieser Saison hinnehmen, während Kreuths Reserve und der SV Parsberg wichtige Dreier im Abstiegskampf eingefahren haben. Der FC Rottach-Egern hingegen klopft an der Relegation zur Kreisklasse und der SV Miesbach II dümpelt im Niemandsland der Tabelle.

FC Real Kreuth II – TSV Hartpenning 3:0 (2:0)

Tore: 1:0 (26.) Frank (FE), 2:0 (41.) Frank, 3:0 (89.) Glombitza (ET).

Die Kreisliga-Zweitvertretung des FC Real Kreuth hat im Heimspiel gegen den TSV Hartpenning einen wichtigen Dreier eingefahren. Mit 3:0 gewann der Tabellenzwölfte gegen den Zehnten, der sich nach einer soliden Hinrunde mittlerweile auch – zumindest bis zum nächsten Sieg – mit dem Abstiegskampf anfreunden muss. Nur noch sieben Punkte trennen die Hartpenninger von den Abstiegsrängen. „Wir waren in der Offensive zu harmlos“, ärgert sich TSV-Abteilungsleiter Werner Klinke. Peter Fischl, Interimscoach der Kreuther, lobt seine Mannschaft hingegen: „Wir haben sehr kompakt gespielt und nicht viel zugelassen.“ In der Offensive war sein Team deutlich effektiver als die Hartpenninger. „Wir haben die Tore immer zum richtigen Zeitpunkt gemacht.“ So war es zwei Mal Lukas Frank und ein Eigentor der Hartpenninger, die für die Entscheidung sorgten.

SV Parsberg – SV Arget 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 (70.) Harzer, 2:0 (90.+1) Blöchinger.

Im Heimspiel gegen den SV Arget hat der SV Parsberg einen Sieg eingefahren und damit nicht nur drei wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt geholt, sondern auch den Argetern wohl die letzten Hoffnungen auf einen möglichen Aufstieg genommen. „In der ersten Halbzeit hatten wir zwar die etwas besseren Torchancen“, meint Parsbergs Kapitän Franz Schweinsteiger. „Aber das Spiel an sich war insgesamt ausgeglichen.“ Nach dem Seitenwechsel zeigte Peter Harzer eine ganz starke Einzelleistung, die Mitte der zweiten Hälfte in die Parsberger Führung mündete. „Danach wurde es noch einmal richtig spannend“, sagt Schweinsteiger. Aber das bessere Ende hatten die Gastgeber, denn Sebastian Blöchinger setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt und traf zum 2:0. „Das Ergebnis geht auch so in Ordnung“, meint Schweinsteiger, der mit seinem Team den dritten Sieg im fünften Spiel nach der Winterpause holte. Damit halten die Parsberger weiterhin Abstand auf die Abstiegsränge.

FC Rottach-Egern – SV Miesbach II 6:2 (3:1)

Tore: 1:0 (23.) Sack, 2:0 (37.) Sourtsoglou, 3:0 (41.) Schlichtner, 3:1 (44.) Ulu, 3:2 (55.) Sourtsoglou (ET), 4:2 (78.) S. Yilmazer (FE), 5:2 (85.) Landenhammer, 6:2 (88.) Schlichtner.

Einen auf dem Papier souveränen Sieg hat der FC Rottach-Egern gegen die Reserve des SV Miesbach eingefahren. Am Ende siegten die Rottacher mit 6:2. „Die Höhe der Niederlage ist dem Spielverlauf nach völlig überzogen“, meint Miesbachs Trainer Stefan Feicht. „Wir waren 70 Minuten die bessere Mannschaft, vor allem in der ersten Halbzeit.“ Doch das effizientere Team waren die Rottacher, die schon zum Seitenwechsel mit 3:1 in Führung lagen. Nach dem Seitenwechsel kamen die Miesbacher noch zum Anschlusstreffer, jedoch nicht mehr darüber hinaus. „Die letzte Viertelstunde hatten wir dann aber auch nichts mehr entgegenzusetzen.“ Der FC Rottach hat damit nun seinen Vorsprung auf Tabellenplatz drei auf sechs Punkte ausgebaut.

SF Fischbachau – SC Wall 1:1 (1:1)

Tore: 0:1 (3.) Bernöcker, 1:1 (11.) Godeanu.

Der SC Wall hat sich im Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Fischbachau einen Punkt erkämpft. Am Ende hatten beide Teams je einen Treffer erzielt. „Das war kein einfaches Spiel“, sagt Walls Vorsitzender Sepp Bernöcker. „Ich bin mit dem Unentschieden zufrieden, vor allem weil bei uns die Personallage gerade extrem angespannt ist.“ Die Abwesenheit von Torgarant Sepp Estner schmerzt besonders, weil nach vorne die Schlagkraft fehlt. Die Waller kamen stark in die Partie und gingen prompt durch Christian Bernöcker in Front, doch die Fischbachauer hatten in Person von Alexandru Godeanu eine Antwort parat. „Fischbachau hat stark gekämpft, und so geht das Unentschieden schon in Ordnung.“

TSV Sauerlach – TSV Schliersee 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 (6.) Islami, 2:0 (90.+1) Dwyer. Gelb-Rot: A. Löw (55./Schliersee/wdh. Foulspiel).

Die erste Niederlage in dieser Saison musste der TSV Schliersee am Karsamstag hinnehmen. „Das war sehr ärgerlich, weil wir das ganze Spiel über genauso dran waren und einige gute Chancen hatten“, ärgert sich Schliersees Sportlicher Leiter Patrick Quinz. Spielerisch war das Spitzenspiel ein echter Leckerbissen, bei dem es auf beiden Seiten viele Torraumszenen gab. Gleich zu Beginn trafen die Sauerlacher zur Führung, nach einer abgefälschten Flanke vollstreckte Bejan Islami. Der knappe Rückstand hatte dann auch – als die Schlierseer über eine halbe Stunde in Unterzahl agierten – bis in die Nachspielzeit Bestand. Dann besiegelte ein Konter die Schlierseer Niederlage.

SF Aying II – SV Warngau 2:4 (2:1)

Tore: 1:0 (3.) van Munster, 2:0 (9.) Renk, 2:1 (32.) Klaus (FE), 2:2 (77.) Novkovski, 2:3 (85.) Klaus (FE), 2:4 (90.+2) Spreiter. Gelb-Rot: Schildmann (85./SF/Unsportlichkeit).

Der SV Warngau hat seine Pflichtaufgabe bei den Sportfreunden Aying II zwar erfüllt, sich dabei aber nicht mit Ruhm bekleckert. 4:2 gewannen die Warngauer gegen den Tabellenvorletzten. Die Anfangsphase gehörte aber klar den Ayingern, die nach neun Minuten bereits 2:0 in Führung lagen. „Da haben wir viel zu einfache Fehler gemacht“, hadert Torhüter Michael Sonnleitner. In der Folge kam der Favorit immer mehr ins Spiel und glich durch einen Strafstoß von Sebastian Klaus aus. „Wenn wir keinen Elfmeter bekommen hätten, hätten wir in der ersten Halbzeit wahrscheinlich auch kein Tor geschossen.“ Erst nach dem Seitenwechsel waren die Warngauer dann auch spielerisch überlegen und drehten die Partie. „Das war keine gute Leistung von uns. Aber glücklicherweise haben wir noch gewonnen.“

emi

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