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Einsatz gezeigt, Spiel gewonnen: Kapitän Christoph Lindmeier (l.) und die DJK Darching setzten sich gegen Vincent Lechner (M.) und den SV Waakirchen durch. 

Fussball: Kreisklasse 2

SV Waakirchen steckt im Tabellenkeller fest

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  • Thomas Spiesl
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Der SV Waakirchen verliert auch das erste Spiel des Jahres und bleibt somit weiter auf einem Abstiegsplatz. Weiter an der Spitze steht der SV Miesbach, der allerdings gegen das Tabellenschlusslicht nur zu einem knappen Heimsieg kam.

Landkreis – Nachdem sich das Wetter zum Wochenende hin deutlich gebessert hatte, konnten in der Fußball-Kreisklasse 2 fast alle Spiele ausgetragen werden. Enttäuschend verlief dabei das erste Punktspiel des Jahres für den SV Waakirchen, der sich bei der DJK Darching geschlagen geben musste. Einen knappen Sieg gab es für den SV Miesbach gegen das Schlusslicht TSV Hofolding, während der SC Wörnsmühl beim Abstiegsduell gegen die FF Geretsried drei ganz wichtige Zähler einfuhr.

DJK Darching – SV Waakirchen 2:1 (1:1)

Tore: 0:1 (9.) Adler, 1:1 (33.) Haas, 2:1 (59.) van der Drift.

Einen verdienten Sieg hat die DJK Darching im Landkreis-Duell gegen den SV Waakirchen gefeiert. Die Platzherren hatten mehr Chancen, scheiterten aber drei Mal am Aluminium. „Der Sieg hätte durchaus höher ausfallen können“, berichtet DJK-Kapitän Christoph Lindmeier. Den besseren Start erwischten allerdings die Gäste, die durch einen cleveren Abschluss von Marinus Adler in Führung gingen. Doch Darching drehte das Spiel durch zwei Treffer nach Standardsituationen und sicherte sich am Ende den Dreier. „Waakirchen war relativ ungefährlich. Wir selbst hatten noch die eine oder andere hochkarätige Chance, haben es aber wieder einmal spannend gemacht“, sagt Lindmeier. „Es gibt nicht viel zu sagen“, meint hingegen Waakirchens Abteilungsleiter Klausi Kinshofer. „Der Sieg war völlig verdient für Darching. Wenn es höher ausgeht, können wir uns auch nicht beschweren. Wir hatten keine Ordnung. In unserer Situation muss man anders auftreten.“ Damit stecken die Gäste weiter im Tabellenkeller fest, während sich die DJK im vorderen Tabellendrittel zu etablieren scheint.

FF Geretsried – SC Wörnsmühl 0:3 (0:1)

Tore: 0:1 (9.) C. Zehetmeier, 0:2 (88.) Nowotny, 0:3 (90.) Fichtner.

„Das war ein echter Abstiegskrimi“, sagt Wörnsmühls Trainer Josef Riedl über die Partie bei den FF Geretsried. „Wir sind nicht unverdient als Sieger vom Feld gegangen, da die Mannschaft alles umgesetzt hat, was ich ihr mitgegeben habe.“ So stand am Ende ein verdienter 3:0-Auswärtssieg zu Buche. Die Leitzachtaler zeigten Kampfgeist, Willen und die Einstellung stimmte auf dem tiefen Platz am Krötenteich ebenso. Geretsried trat aggressiv auf, doch der frühe Treffer von Christian Zehetmeier spielte dem SC in die Karten. Nach der Pause hatte auch Geretsried eine Drangphase. Durch zwei Kontertore machten die Wörnsmühler aber in der Schlussphase den Sieg perfekt. „Der Gegner hat es uns nicht leicht gemacht“, sagt Riedl. „Aber wir haben uns die Punkte erkämpft.“

SV Miesbach – TSV Hofolding 2:1 (2:1)

Tore: 1:0 (1.) Haimerl, 2:0 (13.) Voit, 2:1 (32.) Zwätz.

Gelungener Einstand: SV Miesbachs Neuzugang Florian Voit (l.) erzielte in seinem ersten Spiel gleich ein Tor. Den anderen Treffer bereitete der Ex-Holzkirchner vor.

Eine starke Leistung zeigte der Tabellenletzte TSV Hofolding gegen den unangefochtenen Spitzenreiter SV Miesbach. „Respekt an Hofolding, sie haben aufopferungsvoll gekämpft, am Ende hatten sie sogar noch eine Riesenchance und wir hätten den Sieg fast verschenkt“, sagt Miesbachs Zweiter Vorsitzender Michael Feicht. Christian Haimerl brachte die Platzherren nach nicht einmal einer Minute in Front. Neuzugang Florian Voit legte einen perfekten Einstand hin und traf nach 13 Minuten zum 2:0. Eine gute halbe Stunde war gespielt, als Christoph Zwätz aus dem Nichts für die Gäste verkürzte. Die Miesbacher hatten zwar insgesamt mehr Chancen, Hofolding gab sich aber nie geschlagen und kämpfte nach Kräften. Dennoch setzten sich die Platzherren am Ende verdient durch. „Wir haben sehr konzentriert begonnen, aber einige Chancen liegen gelassen und hinten gepatzt“, fasste Miesbachs Sportlicher Leiter Fredl Hollmann zusammen.

TuS Geretsried II – TSV Irschenberg 5:1 (1:0)

Tore: 1:0 (30.) Rosina, 2:0 (47.) Ibo, 2:1 (52.) Durm, 3:1 (73.) Klein, 4:1 (79.) Klein, 5:1 (80.) Raic.

Überraschend deutlich kam der TSV Irschenberg bei der Reserve des TuS Geretsried unter die Räder. „Wer so individuelle Fehler macht wie wir, braucht sich nicht wundern“, sagt Abteilungsleiter Thomas Kreuzer. Die Platzherren kamen mit den Bedingungen auf dem kleinen Kunstrasen besser zu Recht und gingen im ersten Abschnitt in Front. Nach dem Seitenwechsel legte die Landesliga-Reserve das 2:0 nach, ehe Christian Durm mit dem Anschlusstreffer für Hoffnung bei Irschenberg sorgte. Doch der TuS II traf noch drei weitere Male und siegte so am Ende deutlich. „Das Ergebnis ist zu hoch, aber definitiv verdient“, sagt Kreuzer.

TSV Weyarn – SV Bayrischzell 1:3 (0:2)

Tore: 0:1 (8.) Wiedmann, 0:2 (30.) Wiesmann, 1:2 (82.) Celik, 1:3 (92.) Häusler.

Einen verdienten 3:1-Sieg hat der SV Bayrischzell am Sonntag beim TSV Weyarn gefeiert. „Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen“, sagt Torhüter André Feller. „Unsere Abwehr ist super gestanden, und unsere Sechser waren sehr diszipliniert.“ Dadurch kamen Weyarns gefährliche Sturmspitzen Stefan Münch und Christian Wacker – der allerdings nach knapp 40 Minuten ausgewechselt werden musste – nicht ins Spiel. Ein Sonderlob hatte Feller noch für Kapitän Maximilian Wiedmann parat, der zwei Tore machte. „Er hat sich das richtig verdient“, sagt Feller. „Er war schon in der Vorbereitung super.“ Weyarns Co-Trainer Marcus Huber kann sich dem nur anschließen: „Der Sieg für Bayrischzell geht wirklich in Ordnung. Sie waren einfach präsenter und haben bei Weitem nicht so viele Fehlpässe produziert, wie wir.“ Bei seinem Team habe sich auch die geringe Trainingsbeteiligung während der Vorbereitung bemerkbar gemacht. „Das können drei, vier Spieler nicht auffangen“, stellt Huber klar. „Und wenn die Kraft nachlässt, lässt auch die Konzentration nach.“

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