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Genau zielen will Vanessa Hinz in Ruhpolding. Denn jeder Schießfehler bedeutet eine Strafminute.

Heim-Weltcup in Ruhpolding

Fehlschüsse für Vanessa Hinz verboten

Für Vanessa Hinz geht es ab heute in den zweiten Heim-Weltcup nach Ruhpolding.

Für sie ist das ein echtes Heimspiel, denn dort trainiert die Schlierseerin über das Jahr hinweg am Biathlon-Stützpunkt. Los geht’s mit dem Einzelwettbewerb, am Samstag und Sonntag folgen Staffel und Massenstart.

Für das Einzel muss Hinz den Kopf wieder frei bekommen und vor allem bei den Schießeinlagen konzentrierter zur Sache gehen. In Oberhof haderte sie vergangene Woche mit ihrer Schießleistung. „Das habe ich schon am Sonntag wieder abgehakt“, erzählt die 25-Jährige. „Sowas passiert halt mal.“

Abgehakt muss auch die Staffel vom Sonntag sein, denn in keinem Wettkampfmodus ist das Schießen so wichtig wie im Einzel. 20 Mal müssen die Athletinnen auf die Scheiben zielen, und jeder Schießfehler führt automatisch zu einer Strafminute. „Ich finde eine Minute zu viel, das ist überholt“, meint Hinz. „Aber ich peile die null Fehler an, und dann schauen wir, wie nahe ich dem Ziel komme.“

Gesundheitlich fühlt sich die Biathletin vom SC Schliersee wieder fit und hat keinerlei Beschwerden mehr. Dadurch dass im Einzel die Konkurrenz nacheinander in die Loipe geht und quasi nur gegen die Uhr läuft, ist der Wettkampf nicht der spannendste. Aber auch im Einzel über 15 Kilometer werden die Fans ihre deutschen Stars nach vorne peitschen.

Michael Eham

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