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„Es geht um die Vorherrschaft in Bayern“

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Präsident Michael Weichselgartner © imago sportfotodienst

Valley - Am Sonntag ist Heimspieltag beim Golfclub Valley. Die Frauen kämpfen dabei um den Aufstieg in die 1. Bundesliga.  Der Eintritt ist frei.

Clubchef Michael Weichselgartner  hofft beim Heimspieltag am Sonntag auf zahlreiche Zuschauer und möchte auch Einsteiger für den Golfsport begeistern. Im Interview erklärt er die Rahmenbedingungen.

Herr Weichselgartner, wie ist die Gefühlslage vor den beiden Heimspielen?

Ich bin nervös, es geht schließlich um die Vorherrschaft in Bayern. Momentan gibt es in der Frauen- und Herren-Bundesliga nur zwei bayerische Mannschaften. Wir haben bei den Frauen große Chancen auf den Aufstieg und wollen unseren Heimvorteil nutzen. Ich bin mir aber sicher, dass es bis zum Schluss spannend bleibt. Ein Aufstieg unserer Damen wäre natürlich wichtig für das Image unseres Club und den Golfsport in der Region.

Es ist Ihre Philosophie, den Golfsport in der Breite beliebter zu machen. Wie soll das erreicht werden?

Bei uns ist jeder willkommen, egal ob Profi oder Neuling. Am Sonntag werden wir am Clublokal einen Infostand aufbauen, an dem man sich informieren kann. Wir bieten zwischen 12 und 14 Uhr wieder einen Schnupperkurs auf der Driving Range an, bei dem jeder mitmachen kann. Unter den Teilnehmern verlosen wir zwei Platzreifekurse. Der Heimspieltag ist eine gute Möglichkeit, Golf im Landkreis bekannter zu machen. Die Zuschauer können selbst in den Sport reinschnuppern und gleichzeitig die Turnieratmosphäre erleben.

Wann und wo bekommen die Zuschauer am meisten vom Spieltag mit?

Optimal wäre es, zwischen 11 und 12 Uhr zu kommen. Dann treffen die Golfer an den Löchern C9 und B9 ein, die direkt am Clubhaus liegen. Zwischen 18 und 19 Uhr werden dann die Vierer der Damen wieder reinkommen. Natürlich können die Zuschauer aber auch mit einem Flight mitgehen. Es muss auch niemand Angst haben, nur still am Rand stehen zu müssen. Unterstützung für die Spieler ist jederzeit willkommen, nur beim Schlag selbst muss es ruhig sein.

Thomas Spiesl

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