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Eham hat ersten Wettkampf geschafft

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Geschafft: Merkur-Mitarbeiter Michael Eham (l.) hat mit seiner Laufpartnerin Chrissy den Swim and Run bewältigt. Sein geplanter Partner Stefan verletzte sich kurz zuvor. © kn

Unser Mitarbeiter Michael Eham hat auf seinem Weg zum Alpentriathlon Schliersee den ersten Schwimmwettkampf gemeistert. Nun hat er sich ein neues Ziel gesetzt.

Eichstätt – Ich stehe mit circa 30 anderen Schwimmern am Ufer des Baggersees in Ingolstadt. Schwimmhaube auf, Brille noch in der Hand. Gleich beginnt mein erster Schwimmwettkampf. Es ist der Swim and Run der Summerchallenge meiner Uni. Beim Alpentriathlon Schliersee, der in 51 Tagen stattfindet, muss ich dann nach dem Schwimmen noch Radfahren und Laufen.

Die Summerchallenge der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt ist ein Sportfestival mit Turnieren im Beachvolleyball, Beachvölkerball und Beachbaseball. Und eben dem Swim and Run. Bei dem Gaudiwettkampf besteht jedes Team aus einem Schwimmer und einem Läufer. An meiner Seite ist eine Läuferin: Chrissy. Sie ist für meinen Partner Stefan eingesprungen, der sich kurz vorher beim Volleyball verletzt hatte. Ich muss 500 Meter schwimmen, Chrissy im Anschluss fünfeinhalb Kilometer laufen.

Es war mein erster Massenstart aus dem Wasser. Gleichzeitig mit den anderen stampfe ich die ersten Meter im See, ehe ich zum Kraulen ansetze. Beziehungsweise versuche, zu Kraulen. Keine Chance. Es ist eher ein Strampeln als irgendeine Schwimmlage. Mal ein Tritt mit dem Fuß, mal ein Körper direkt neben mir und mal ein Schlag mit der Hand. Was als Gaudiwettkampf beginnen sollte, war schon gleich zu Beginn kein Spaß mehr. Nach geschätzt 50 Metern entzerrte sich das Feld ein wenig. Am Ende hat das Schwimmen dann doch ganz gut geklappt und auch Spaß gemacht.

Am Sonntag bin ich dann das erste Mal mit meiner Sportuhr geschwommen – und habe 34:06 Minuten für die 1500 Meter im Freibad gebraucht. Damit kann ich auch das Schwimmen jetzt einigermaßen einschätzen und mir ein neues Ziel vornehmen: Nicht mehr nur finishen, sondern in 3:30 Stunden den Alpentriathlon absolvieren. Eine halbe Stunde Schwimmen, zwei Stunden Radfahren und eine Stunde Laufen.

Wobei mir das Laufen zum Schluss momentan noch die größten Sorgen bereitet. Da muss ich mich in jeder Trainingseinheit noch ziemlich quälen. Aber etwas Zeit habe ich ja noch. 

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