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So sieht Vorfreude aus: Warngaus Jugendleiterin Yvonne Frischmuth und SV-Vorsitzender Christian Schöllner mit dem Plakat zum großen Merkur CUP Finale 2019.

Vorbereitungen laufen - 50 Helfer vor Ort im Einsatz

SV Warngau bereitet sich auf Merkur-CUP-Finale vor

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Wenn am Wochenende 22 Mannschaften aus dem Landkreis in den Merkur CUP starten, befinden sich die Helfer des SV Warngau bereits mitten in den Planungen für das große Finale am 20. Juli.

Warngau/Unterhaching – Die Aufgaben sind klar verteilt, die Rollen auch. „75 Prozent machen wir und 25 Prozent Unterhaching“, sagt Yvonne Frischmuth, Jugendleiterin des SV Warngau. Wenn an diesem Wochenende 22 Mannschaften aus dem Landkreis in den diesjährigen Merkur CUP starten, befinden sich die Warngauer bereits mitten in den Planungen für das große Finale am 20. Juli. „Wir sind schon relativ weit“, sagt Frischmuth. Wie berichtet, findet heuer zur 25. Auflage des größten E-Junioren-Turniers der Welt das Finale im Sportpark Unterhaching statt. Ausrichter ist die heimische Spielvereinigung – und eben der SV.

Schon 2017 waren die Warngauer Gastgeber des großen Finales, das als eines der besten in die Merkur-CUP-Geschichte einging. Damals fand die Endausscheidung allerdings auf dem heimischen Gelände am Flugplatz statt. „Es fühlt sich jetzt nicht an wie ein Heimspiel“, sagt Frischmuth. „Aber wie in einer großen Familie.“ Die Zusammenarbeit mit der SpVgg laufe hervorragend, allen voran Präsident und Merkur-CUP-Schirmherr Manni Schwabl sei sehr bemüht. Zwar habe der Holzkirchner bislang nicht an allen vier Treffen teilgenommen. „Aufgrund der sportlichen Situation der Ersten Mannschaft“, wie die Jugendleiterin erklärt. Bekanntlich kämpfen die Hachinger nach einer starken Hinrunde um den Klassenerhalt in der 3. Liga. Nur zwei Punkte trennen das Team von Trainer Claus Schromm noch von einem Abstiegsplatz. „Aber Manni liest alle Mails und fragt immer, was er tun kann.“

„Das ganze kulinarische Konzept läuft über uns“

Zu tun gibt es einiges, denn erstmals in der Merkur-CUP-Geschichte werden die Finals der Mädchen und der Buben parallel an einem Tag ausgetragen. 15 Helfer stellt die SpVgg, 50 kommen aus Warngau. „Das ganze kulinarische Konzept läuft über uns“, berichtet Frischmuth. Die Federführung hat wie schon 2017 Koch Andreas Beilhack inne. Auch die Bäcker Peter und Sebastian Klaus steuern wieder ihr Merkur-CUP-Final-Brot bei. Diesmal wird es allerdings nur am 20. Juli im Sportpark verkauft. Auch Herbert und Sebastian Franz sind erneut mit an Bord: Die Eismeister vom Eiscafé Franzetti in Holzkirchen kreieren wie schon 2017 eine spezielle Final-Sorte. Aber nicht nur Profis sind am Werk: 80 Kuchen liefert der SV am Finaltag nach Haching, selbst gebacken versteht sich.

Neben dem Kulinarischen wartet das Jubiläums-Finale auch mit einem Rahmenprogramm auf. „Da wollen wir etwas Kreatives einbringen“, sagt Frischmuth. Was, soll eine Überraschung sein. Verraten werden darf, dass die Medaillenträger bei der Siegerehrung vom Trachtenverein Warngau kommen. Den Merkur CUP der Buben trägt ein kleiner Warngauer ins Stadion, den der Mädchen die Vorzimmer-Dame von Schwabl. Auch die Böllerschützen und die Blasmusik kommen aus Unterhaching.

Wahrscheinlich wird die eigene Jugend nicht ins Finale einziehen

Bevor aber die Pokale überreicht werden, muss erst einmal gespielt werden. Die Vorrundenpartien werden im Stadion und auf den Trainingsplätzen dahinter ausgetragen. Ab den Platzierungsspielen wird nur noch im Sportpark gekickt – und das parallel. „Die Buben tragen ihr Spiel um Platz sieben zeitgleich mit dem Spiel um Platz sieben der Mädchen aus“, erklärt Frischmuth. Die E-Jugend des SV wird dann vermutlich nicht auf dem Platz stehen. „Es ist unrealistisch, wenn man sagt, dass wir ins Finale nach Haching einziehen“, sagt Frischmuth. „Aber ich hoffe schon, dass sie am Sonntag in Weyarn eine Runde weiterkommen.“

Dafür sind die Warngauer ansonsten ja gut vertreten. Probleme mit der ungewohnten Umgebung gebe es keine. „Eigentlich ist es leichter, als daheim“, sagt Frischmuth. „In Haching ist alles da. So brauchen wir diesmal keinen Toilettenwagen und keine Absperrzäune.“ Auch die Tribüne muss nicht eigens überdacht werden wie damals in Warngau. „Wir fahren zwei, drei Tage vorher zum Aufbauen hin, und hinterher räumen wir wieder auf.“ Dazwischen liegt das 25. Finale des Merkur CUPs, das – wie das von 2017 – wohl ebenfalls wieder in die Geschichte eingehen wird.

jpa

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