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Cheyenne Loch hat in Bansko einen Schritt nach vorne gemacht - trotz einer undankbaren Gegnerin.

Snowboard-Weltcup in Bansko

Kober raus - Loch schaffte es ins Finale

Sie kam um ein Woche zu spät: die Platzierung unter den Top-16. Trotzdem konnte sich Cheyenne Loch über ihren 15. Platz beim Parallel-Riesenslalom im bulgarischen Bansko freuen.

„Es tat gut, wieder im Finale dabei zu sein“, sagt die Neuhauserin. „Aber ich habe nicht ganz gezeigt, was ich kann.“

Denn sie stürzte bei beiden Riesenslalom-Rennen an diesem Wochenende insgesamt dreimal. Schwierige Schneeverhältnisse und eine schlagende Piste machten ihr zu schaffen. Deshalb reichte es am Sonntag nach einem Sturz im Qualifikationslauf auch nur zum 29. Rang.

Am ersten Tag lief die Qualifikation noch glatt. Im Achtelfinale trat Loch aber gegen Teamkollegin Selina Jörg an – und stürzte zweimal. „Gegen sie wäre es so oder so schwierig geworden“, sagt die 23-Jährige. Denn Jörg besticht mit einer starken Form und stand an beiden Renntagen auf dem Siegertreppchen: Am Freitag als Zweite hinter Ester Ledecka (Tschechien) und vor Teamkollegin Ramona Hofmeister. Am Sonntag tauschten die beiden derzeit besten deutschen Boarderinnen ihre Platzierungen hinter Tagessiegerin Julia Dujmovits (Österreich) ein.

Weniger optimal lief es für Amelie Kober (SC Miesbach). Am Freitag wurde sie 22., am Sonntag schied sie nach einem Fahrfehler in der Qualifikation ergebnislos aus.

Sofia Eham

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