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Merkur-Redakteur Sebastian Schuch

Kommentar zum BFV-Szenario

Pause bringt nötige Zeit für Planung

  • Sebastian Schuch
    vonSebastian Schuch
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Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) will die Saison frühestens ab September fortsetzen. Doch bis dahin muss es einen Fahrplan für die Monate danach geben, findet Merkur-Redakteur Sebastian Schuch.

Nach dem Webinar des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) haben die Vereine endlich die gewünschte Klarheit: Die Ligen werden frühestens im September fortgesetzt. Der Vorschlag, die Saison 2019/20 dann fortzusetzen, stimmt voll und ganz mit dem Fairplay-Gedanken überein. Die Entscheidungen über Auf- und Abstieg sollen trotz Coronavirus auf dem Platz fallen. 

Gut ist auch, dass die bayerischen Vereine befragt und auch gehört werden und letztlich nur mit deren Einverständnis eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Was aber trotz des Grundsatzentschlusses, den Spielbetrieb vorerst auszusetzen, bleibt, sind viele offene Fragen. Wird es eine Saison 2020/21 geben und falls ja, in welcher Form? Wie kann es gelingen, eine Anschlusssaison so über die Runden zu bringen, dass die Spielzeit 2021/22 nicht betroffen ist? 

Fragen, die der BFV noch nicht beantworten kann, aber spätestens im Herbst beantworten muss. Hierfür bringt die Aussetzung bis September die nötige Zeit, doch klar ist: Bis dahin muss es einen weiteren Fahrplan geben.

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