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Morgan und Lechner fahren solide, aber nicht ins Finale

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Von: Sebastian Schuch

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Einen soliden Lauf zeigte Annika Morgan in der Slopestyle-Qualifikation bei den Laax Open. Für das Finale reichte dieser aber nicht.
Einen soliden Lauf zeigte Annika Morgan in der Slopestyle-Qualifikation bei den Laax Open. Für das Finale reichte dieser aber nicht. © PHILIPP RUGGLI/KN

Bei den Laax Open scheitern sowohl Annika Morgan im Slopestyle, als auch Christoph Lechner in der Halfpipe in der Qualifikation.

Miesbach/Ostin – Beim ersten Jahreshöhepunkt der Snowboard-Freestyler haben die Landkreisstarter ordentlich in die Röhre geschaut. Sowohl Annika Morgan (SC Miesbach) im Slopestyle, als auch Christoph Lechner (SC Ostin) in der Halfpipe mussten bei den Laax Open schon nach der Qualifikation die Segel streichen. Doch es gibt auch gute Nachrichten. Morgan darf sich auf eine Teilnahme bei den X-Games in Aspen freuen.

Nach 2021 und 2022 startet die 20-Jährige zum dritten Mal beim wohl größten Freestyle-Event der Welt. 2021 wurde sie Siebte im Slopestyle und Neunte im Big Air, 2022 belegte sie Rang acht im Slopestyle. Heuer tritt sie als einzige Deutsche bei dem Einladungsevent vom 27. bis 31. Januar wieder in beiden Disziplinen an.

Die X-Games sind erst Morgans zweiter Wettkampf seit den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking. Laax war der erste. „Es hat richtig Spaß gemacht, wieder einen guten Slopestyle-Park zu fahren“, sagt die Mittenwalderin. Im schweizer Freestyle-Mekka landete sie ihren ersten Lauf ohne größere Schwierigkeiten, allerdings gab es Abzüge für kleinere Unsicherheiten. 57,76 Punkte. Das reichte noch nicht für das Finale der besten Acht. Da Morgan ihren zweiten Lauf nicht landete, blieb die Bewertung bestehen. Sie wurde mit gut zehn Punkten Rückstand auf Platz acht 15.

Immerhin: Damit holte die 20-Jährige auf Anhieb die halbe WM-Norm. Und ist auch nicht ganz unglücklich. „Ich freue mich, dass ich einen Run landen konnte.“ Headcoach Michael Dammert bezeichnete Morgans Leistung als solide.

Lechner wird 20. in der Halfpipe

Das galt auch für das Abschneiden von Christoph Lechner. Nachdem der 22-Jährige vor dem Jahreswechsel in Copper Mountain mit Platz zehn erstmals das Finale in der Halfpipe erreicht hatte, reiste er mit Selbstvertrauen in die Schweiz. Allerdings klappte im Training sein Front-Double-Twelve, ein Sprung mit dreieinhalb Drehungen, noch nicht so wirklich. Also zeigte er in der Qualifikation zunächst einen Sicherheitslauf. „Der Run war echt ziemlich gut“, befindet Lechner. Allerdings reicht auf einer guten Halfpipe wie in Laax ein solider Lauf nicht für die Finalteilnahme, erklärt er.

Im zweiten Versuch wollte er den Front-Double-Twelve zeigen. Allerdings verlor er bei einer unsauberen Landung den Schwung, durch die Abzüge war das Finale außer Reichweite. Letztlich wurde er 20. Unzufrieden ist Lechner aber nicht: „Von der Punktzahl war ich nicht so weit weg.“ Auch ihm fehlten rund zehn Zähler für das Finale. Die hätte er mit einem sauberen Lauf und dem Front-Double-Twelve holen können, ist der Freestyler überzeugt.

Für Lechner geht es Anfang Februar beim Weltcup in Mammoth Mountain (USA) weiter. Dort will er den „Zwölfer“ dann auch zeigen und die zweite Hälfte der WM-Norm erreichen. Dafür müsste er in Mammoth oder danach in Calgary (Kanada) unter die besten 16 kommen. Ob sein jüngerer Bruder Florian starten kann, ist noch offen. Er hat sich in Laax an der Hand verletzt. ses

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