Baden-Baden , Sportler des Jahres 2019 , Natalie geisenberger und Markus Scheer *** Baden Baden , Athlete of the Year 2
+
Mit kleinem Babybauch: Natalie Geisenberger mit ihrem Mann Markus Scheer bei der ZDF-Gala „Sportler des Jahres“ im Dezember 2019 in Baden-Baden.

Rennrodlerin ist Mama geworden

Leo ist da! Natalie Geisenberger hat ihr Baby zur Welt gebracht

  • Sebastian Grauvogl
    vonSebastian Grauvogl
    schließen

Natalie Geisenberger ist Mama! Am Samstag hat die Weltklasse-Rennrodlerin aus Miesbach ihren Sohn Leo zur Welt gebracht. Die Freude bei der Familie ist groß.

Miesbach - Vier olympische Goldmedaillen, sieben Weltcup-Gesamte, neun Weltmeistertitel: Sportlich gesehen hat Rennrodlerin Natalie Geisenberger aus Miesbach längst alles erreicht. Am Samstag, 2. Mai, hat sie nun auch ihr privates Glück gekrönt: Die 32-Jährige hat einen Sohn zur Welt gebracht. „Herzlich willkommen, kleiner Leo“, schrieb die Miesbacherin am Sonntagmittag auf ihrer Facebook-Seite. Binnen weniger Minuten gingen zahlreiche Glückwünsche von Freunden, Bekannten, Wegbegleitern und Fans ein.

Es ist das erste Kind der Miesbacherin, die im Juni 2018 in Schliersee ihren langjährigen Freund Markus Scheer geheiratet hatte. Nach den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang habe sie „von Jahr zu Jahr“ geschaut, hatte Geisenberger im Oktober 2019 der Sportschau gesagt. Die WM in Winterberg im Januar 2019 habe sie noch mitgenommen, weil sie Lust drauf hatte. Und auch hier, wenige Monate vor ihrer Schwangerschaft, zeigte die Rennrodlerin nochmals ihre Weltklasse und holte zwei Titel im Einzel und Sprint. Ihren 49. und vorerst letzten Weltcup-Sieg fuhr die Polizeiobermeisterin am 23. Februar 2019 im russischen Sotschi ein. Die Saison 2019/2020 setzte sie aus: Babypause. Doch schon bei Bekanntgabe ihrer Schwangerschaft machte Geisenberger deutlich, dass sie wieder in den Eiskanal zurückkehren wird. „Mein Plan ist, ab nächstem Jahr wieder dabei zu sein und mein langfristiges, aktuelles Ziel – wenn alles so läuft wie wir uns das denken – dann eben in Peking 2022 wieder am Start zu stehen.“ 

Aktuell dürfte der Sport aber in den Hintergrund getreten sein im Hause Geisenberger und Scheer. Kein Wunder bei so viel Familienglück. Ob die frisch gebackene Mama trotzdem schon im Hinterkopf an den Weltcup-Auftakt am 28./29. November in Innsbruck denkt, bleibt ihr Geheimnis. Mindestens genauso freut sie sich bestimmt, wenn ihr kleiner Sohn zum ersten Mal auf einem Schlitten sitzt. Natürlich (vorerst) nicht im Eiskanal, sondern auf einem kleinen Schneehügel.

sg

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare