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Alles geben, was drin ist: Die jungen Teilnehmer zeigten nicht nur auf der Laufstrecke große Leistungsbereitschaft.

Miesbacher Schüler-Triathlon

Das Wettkampf-Fieber erleben

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Der Schüler-Triathlon, den SV Miesbach veranstaltet, darf sich mit Fug und Recht als traditionell bezeichnen. Am Wochenende fand die 22. Auflage im Gewerbegebiet Nord statt – und immer noch begeistert der Wettbewerb den Nachwuchs.

374 Mädchen und Buben haben diesmal teilgenommen. Für SV-Vorsitzenden Stefan Griesbeck ist dies eine Zahl, die unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre liegt. „Sonst sind es über 400 Teilnehmer“, stellt er fest. Doch dass die Zahl schwankt, gehört dazu. Vielmehr freut ihn, dass die gemeldeten Sportler sich auch nicht vom steten Nieselregen abhalten ließen. Fast alle zogen das Programm am Sonntag durch, nachdem am Freitag bereits im Miesbacher Freibad die Schwimmdisziplin absolviert worden war. Griesbeck: „Es ist schön zu sehen, wie sich alle anstrengen und dann im Ziel happy sind, es geschafft zu haben.“

Das Programm ist auf die jeweiligen Alterstufen zugeschnitten: Bambini (Jahrgang 2010 und jünger) müssen 30 Meter Schwimmen, 2,7 Kilometer radeln und 600 Meter laufen. Die Schüler D (2008/09) hatten 60 Meter Schwimmen, 3,3 Kilometer auf dem Rad und 700 Meter laufend zu bestehen. Bei den Schülern C (2006/07) erhöhte sich die Radstrecke auf 4,0 Kilometer und die Laufstrecke auf 1000 Meter. Die Schüler B (2004/05) mussten 120 Meter Schwimmen, 6,1 Kilometer Rad und 1600 Meter Lauf absolvieren, Schüler A (2002/03) 120 Meter Schwimmen, 6,7 Kilometer Rad und 1800 Meter Lauf.

Ein Blick auf die absolvierten Zeiten zeigt: Eine Schlüsseldisziplin ist das Rad. Hier konnten die jungen Athleten viel Zeit herausfahren. Dabei stachen vor allem die Vertreter der verschiedenen Radsport-Abteilungen hervor. So holte Michael Stocker von der Équipe Vélo Oberland bei den Schülern A den Sieg.

Wichtiger als Tabellenplätze ist für die Organisatoren des SV Miesbach das Mitmachen. Das stellte auch Miesbachs ehemaliger Sportreferent Jochen Holzkamm fest, der die Veranstaltung moderierte: „Es ist super, dass auch Kinder teilnehmen, die sonst nicht so sportlich sind. Vielleicht kommen sie so auf den Geschmack und bleiben dabei.“ Die Begeisterung entlang der Strecke sprach dafür.

Auch der Einsatz der SV-Mannschaft hätte es verdient. 70 Freiwillige halfen am Sonntag – unter anderem auch Rodel-Ausnahmesportlerin Natalie Geisenberger. Und auch Zweiter Bürgermeister Paul Fertl, der bei der Siegerehrung gut gelaunt Ingrid Pongratz vertrat, lobte das allseits gezeigte Engagement.

ddy

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