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Wie die Profis: Auf der großen Leinwand waren die Nachwuchs-Fahrerinnen um Hanna Dopjans (M.) bei ihrem Rennen auf der Elitestrecke im saarländischen Merzig zu sehen. 

Radsport

Newcomer-Tour: Hanna Dopjans verteidigt ihre Führung 

Hanna Dopjans bleibt in der Newcomer-Tour des Bundes Deutscher Radfahrer weiterhin knapp vorne. Und freute sich über ein Privatgespräch mit dem Bundesaußenminister.

Merzig/Irschenberg– Große Bühne für den weiblichen Radsport-Nachwuchs: Bei der Newcomer-Tour im Rahmen der Deutschland-Tour im saarländischen Merzig standen die jungen Radsportlerinnen der U17-Kategorie im Fokus. Das Rennen über 47,5 Kilometer fand auf der Elitestrecke der 3. Etappe der Deutschland-Tour statt, denn gemeinsam mit dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hatte sich die Amaury Sport Organisation (ASO) als Ziel gesetzt, deutschen wie internationalen Nachwuchstalenten eine einzigartige Plattform zu bieten, sich auf der ganz großen Bühne zu präsentieren. Nur wenig später fuhren die Profis über dieselbe Ziellinie, die zuvor die Mädels überquert hatten.

40 Fahrerinnen der Jahrgänge 2002 und 2003 aus Deutschland, Luxemburg und Belgien begaben sich auf die anspruchsvolle Zielschleife der Profis. Vier davon vertraten die Farben der Maloja Pushbikers Future Stars des RSV Irschenberg, darunter Hanna Dopjans, die ihre Führung in der Newcomer-Wertung in Merzig knapp verteidigen konnte.

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Der hügelige Kurs mit fünf Runden von jeweils 9,5 Kilometern bot zuvor die perfekte Kulisse für einen angriffslustigen und spannenden Rennverlauf. Entsprechend fuhren die Fahrerinnen ab dem Start Vollgas. Bereits in der zweiten Runde war das Feld jedoch weit auseinandergerissen. Am Ende betrug der Zeitunterschied zwischen dem ersten Platz und der letzten gewerteten Fahrerin ganze elf Minuten. Grund zur Freude bestand dennoch – und zwar nicht nur bei Hanna Dopjans, die ihre Präsente auf der Tribüne der Deutschland-Tour aus den Händen von BDR-Präsident Rudolf Scharping und Toni Kirsch entgegennahm.

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„Die Mädels haben ein fantastisches Rennen gezeigt“, lobte Kirsch, der Vizepräsident der Radsportjugend des BDR, die Starterinnen. „Sie waren schneller unterwegs als die schnellste errechnete Zeit – das war großer Sport.“ Mit der Klassifizierung als Sichtungsrennen nimmt die Newcomer Tour eine wichtige Rolle in der Nachwuchsarbeit des BDR ein.

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Das wollte sich auch Bundesaußenminister Heiko Maas nicht entgehen lassen. Er besuchte die Deutschland-Tour und interessierte sich besonders für den Nachwuchs. In einem Privatgespräch versorgte er Dopjans nicht nur mit Tipps über geeignete Trainings-Locations, sondern hatte auch eine klare Botschaft im Gepäck: „Radsport wird hoffentlich wieder populärer.“ mm

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